Modemnutzung kann arm machen
Bei der Durchsicht meiner Telekom-Rechnungen (ja, ja, die Buchhaltung!) musste ich gerade mit einigem Entsetzen zur Kenntnis nehmen, dass mich die Nutzung meines iPhones als Modem monatlich (MONATLICH!) 19,95 Euro kostet. Nur dafür, dass ich eine eingebaute Systemfunktion benutzen darf. Absurd. Ärgerlich.
Gekündigt.
(Von der Ersparnis kaufe ich mir jetzt ein Auto. Oder zwei.)
Erinnerungsfunktion an benutzerdefinierten Orten
Die Idee, mich von meinem iPhonean bestimmte Dinge erinnern zu lassen, wenn ich gerade in der Gegend bin, ist wirklich nützlich. Mit der neuen Funktion im iOS 5 soll das möglich sein. Aber hat schon jemand herausgefunden, wie man Orte eingibt, die nicht im Adressbuch stehen?
Oder muss man jetzt vorsorglich jeden Supermarkt erfassen?
Forget Praying!
Aus gegebenem Anlass…
#doorporn
Das erste Fotobuch eines InstaChallenge Fotowettbewerbs ist erschienen!
Das Buch enthält die 125 besten Fotos von Türen, die eingereicht wurden und zeigt anschaulich, welche Vielfalt und Kreativität in Handy-/iPhone-Fotografie steckt.
Derzeit laufen noch weitere Challenges zu den Themen “Bahnhöfe” und “Stromleitungen”. Gerade beendet wurden die Themen “Fahrräder”, “Brücken” und “Wasser”. Diese werden gerade von einer Jury bewertet und erscheinen dann auch bald als Fotobuch.
(InstaChallenge ist eine von mir entwickelte Plattform zum Verwalten von Foto-Wettbewerben auf Instagram, einer Foto-Community, die bislang nur über die entsprechende iPhone App erreichbar ist.)
AirPlay unter Windows
Gesucht & gefunden!
Tim Bormann hat in seinem wunderbaren Blog über eine Anwendung berichtet, die es ermöglicht, iPhone- oder iPad-Inhalte (Fotos, Videos oder Musik) auf Windows-Rechnern via AirPlay darzustellen.
Die Lösung heißt “AirMediaPlayer” (Projekt-Homepage) und funktioniert bei mir bislang problemlos. Die beteiligten geräte müssen sich lediglich im selben WLAN befinden und kommunizieren via Bonjour. Letzteres wird mit iTunes automatisch installiert. Alle sonst noch wichtigen Informationen befinden sich in Tims Artikel.
Sobald das Programm (mit Admin-Rechten) gestartet ist, erscheint auf dem iOS-Gerät in den entsprechenden Anwendungen der AirPlay-Button.
iPhone Foto-Apps
Meine persönliche Top-10 an Foto-Applikationen für das iPhone:
- Instagram

Diese kostenlose App kommt mit einigen gut vorbereiteten Effekten, wie zum Beispiel dem Lomo-fi Filter. Die Fotos können von der Instagram-Community mit einem “Like” honoriert und/oder kommentiert werden. Über ein Twitter-ähnliches Follower-Konzept kann man interessante Fotografen in die eigene Timeline integrieren. Nach einem nicht ganz durchschaubaren Algorithmus gelangen einzelne Bilder in den “Popular”-Feed und erreichen so ein größeres Publikum.
Außerdem können die Bilder an Twitter, Facebook, Posterous, Flickr, Foursquare und Tumblr übertragen werden. - PS Express

Eine Art Photoshop Light mit Funktionen zur Farb- und Kontrast-Korrektur, mit Beschnitt-, Spiegel-, Drehfunktionen und ein paar Effekten.
Ich benötige es hauptsächlich zum Beschneiden, Geraderichten und zur Helligkeits- (man nennt es hier Belichtungszeit-) oder Kontrastkorrektur. Das aber immer wieder und immer wieder gerne. Außerdem ist die App – obwohl von Adobe – kostenlos. - TiltShiftGen
Wie Fotos aus einer Modelleisenbahn-Landschaft sehen die Bilder aus, die mit TiltShiftGen bearbeitet wurden, was durch verstärkte Kontraste, intensive Faben und eine Unschärfe zum vertikalen oder horizontalen Bildrand erreicht wird.
Alle dazu benötigten Parameter sind frei einstellbar und das Ergebnis kann in der Filmrolle gespeichert oder per E-Mail, Twitter oder Facebook versandt werden.
(Und hey, es sind nur 0,79 €.) - Color Splash

Dieses kleine Tool erzeugt zunächst ein Schwarzweißbild, aus dem dann einzelne Bereiche wieder farbig “gerubbelt” werden können, was durch Vergrößerung bis auf Pixelebene auch sehr exakt funktioniert.
Pinselgrößen sind frei einstellbar und die Hilfe gibt mit einigen Video-Tutorials ausreichend Hinweise zur Verwendung.
(Bearbeitungsfehler bemerkt man oft erst bei der Betrachtung auf größeren Displays, aber zur Not kann man ja immernoch nachkorrigieren.)
Gut angelegte 0,79 €, wie ich meine. - Diptic

…ist eigentlich nichts Besonderes. Es erzeugt Collagen aus mehreren Bildern, was man immer wieder mal für Übersichten oder besondere Effekte benötigt. Die Aufteilung der Bilder (2 bis 4) ist leider fest vorgegeben und wird hoffentlich bald um weitere Möglichkeiten erweitert. Hilfreich sind auch die Bildoptionen (Helligkeit, Kontrast und Farbsättigung) und die Spiegel-Funktion.
Zusätzlich können Hintergrundfarbe und Bildabstand eingestellt werden.
Wünschenswert wäre eine frei wählbare Anordnung und Verteilung, zumal der Preis von 1,59 vergleichsweise (!) recht hoch ist. - MobileMonet

Claude hätte vermutlich nur mit dem Kopf geschüttelt, aber diese App macht tatsächlich aus (passenden) Fotos impressionistisch anmutende kleine Kunstwerke, sofern genügend Kanten gefunden werden können.
Verschiedene Einstellungen helfen bei der Optimierung.
Preis: 0,79 €. Es gibt aber eine kostenlose, dafür eingeschränkte Lite-Version. - ToonPAINT

Einfach toll, wie schnell man aus einem Foto eine Comic-Zeichnung machen kann.
Kostet zwar 1,59 €, aber die sind m.E. völlig angemessen. - Pic Grunger

Wer auf Retro steht, ist mit dieser App gut bedient. Bereits die kostenlose Version bietet einige sehr überzeugende Filter. Die Vollversion lässt Bilder optisch sehr plausibel um viele Jahrzehnte altern. - SlowShutter
Mit dieser sehr nützlichen App können Blende und Belichtungszeit der iPhone-Kamera eingestellt werden. So können nun auch Langzeitbelichtungen bis zu 30 Sekunden durchgeführt werden. Ohne Stativ macht das freilich keinen Sinn, aber mitunter sind trotzdem interessante Effekte erzielbar. - Hipstamatic

Eine aus meiner Sicht etwas überbewertete App. Die Idee ist, verschiedene Fotoapparate, Linsen und Filmtypen zu simulieren, die man (zumeist) durch In-App-Purchases dazu kaufen muss. Das ist zwar alles nicht teuer, summiert sich aber und macht Hipstamatic auf lange Sicht zu einer der teuersten Applikationen in diesem Bereich. Mich persönlich stört aber am meisten der eingeschränkte Sucherbereich. Die Effekte sind teilweise grandios!
Natürlich ist diese Liste nicht als endgültig anzusehen. Morgen kann schon wieder eine neue Anwendung hinzu kommen oder wegfallen. Der Markt ist hier stark in Bewegung. Allein das macht schon Spaß. Auch die Reihenfolge ändert sich beinahe täglich. Platz 1 gehört aber mit seit einiger Zeit der Instagram-App, deren Stream ich auch auf Tumblr kopiere.
iTunes – Was mache ich nur falsch?
Dass ich nicht der allergrößte Fan von iTunes bin, ist vielleicht bekannt und hauptsächlich dadurch begründet, dass man es verwenden muss, wenn man ein iPhone besitzt. Zur Musikverwaltung würde ich es nicht einsetzen wollen, aber es ist nun mal die vermeintlich “einfachste” Art, Musik auf das mobile Telefon zu übertragen. Solange sich diese Musik auch auf dem gleichen Rechner befindet, ist das auch erträglich. Was aber, wenn die Dateien auf einem NAS oder einem Netzwerklaufwerk liegen?
Kein Problem, dachte ich. Einfach Datei/Ordner hinzufügen wählen oder das (entfernte) Verzeichnis per Drag&Drop auf die iTunes Bibliothek ziehen und dann macht er schon. Tut er auch. Es dauert aber vermutlich Wochen, die ca. 25.000 Titel einzulesen. (Wohl gemerkt: iTunes verwaltet nur einen Link auf die Datei. Die Daten werden nicht kopiert.) Nach 10 Stunden hatte iTunes gerade mal 4.222 Titel eingelesen. Zum Vergleich: Das Microsoft MediaCenter kam mit den gleichen Daten in ein paar Minuten zurecht und hat dabei sogar noch ein paar fehlende Cover geladen.
Zudem ließ sich iTunes kaum noch bedienen, nachdem der Teil-Import fertig war. Jeder Klick braucht ewig, bis die Software reagiert. Und das auf einem recht neuen Rechner mit i7 Prozessor.
Und dann ist da noch diese Sache mit der “Bestimmung der Informationen zur unterbrechungsfreien Wiedergabe”. Diese Prozess benötigt pro Titel 5 bis 8 Sekunden. Wow!
Ist iTunes einfach so lahm, oder habe ich eine ganz wesentliche Sache nicht verstanden?
Dieses Mal alles doppelt
Vor ein paar Monate lief es ganz ähnlich: Ich habe das neueste iTunes-Update eingespielt und nach der nächsten Synchronisierung des iPhones waren alle wiederkehrenden Termine um einen Tag verschoben. Gestern das gleiche Spiel mit der neuen Version 9.1 – nur dieses Mal habe ich all diese Termine doppelt im Outlook-Kalender. Und offenbar gibt es dafür noch keine Lösung.
Habe ich schon mal erwähnt, dass ich dieses iTunes hasse?
Wetterbericht
Wenn es nach der iPhone-Wettervorhersage gegangen wäre, müsste ich an diesem Wochenende jeden Tag nass geworden sein. Yahoo sollte mal den Provider wechseln!


