Potsdamer Schlössernacht

Für die Potsdamer Schlössernacht wurden laut Website bereits am Vorverkaufstag, dem 9. Dezember 2006 (!) in nur 110 Minuten alle 32.000 Tickets verkauft. Das allein mag vermitteln, welchen Eindruck das Spektakel in den vergangenen Jahren wohl hinterlassen hat.
Für mich war es das erste Mal und die erste positive Erfahrung dabei war, dass das Parken auf dem BuGa-Parkplatz inklusive Shuttle-Service kostenlos war. Respekt!
Ich war schon lange nicht mehr in Sanssouci, konnte mich aber noch vage an den einen oder anderen Ort auf dem Gelände erinnern. Nicht jedoch an die enorme Weitläufigkeit, der es letztlich auch zu verdanken ist, dass die 32.000 Besucher zwar deutlich wahrnehmbar waren, dabei aber nicht eingeengt wirkten.
Musikalisch wurde viel geboten. Chöre, Solisten verschiedener Art, Theater und Orchester waren zahlreich vertreten und vor den eindrucksvollen (und abends herrlich beleuchteten) barocken Kulissen zu bewundern. Insgesamt eine angenehm entspannte Atmosphäre.
Zweitverwertung
Nette Idee: Aus Parkhausflächen werden Strandbars.
Nicht, dass es heute ein besonders anstrengender Tag gewesen wäre, aber ein guter Grund zum gepflegten Abhängen findet sich ja gewöhnlich leicht. Und jetzt gibt es auch noch einen relativ neuen Ort dafür: Deck5. Entdeckt durch einen Beitrag im Hauptstadtblog (coole Fotos übrigens!).
Zum Angebot gehört neben einer gut besetzten und dennoch leicht überfordert erscheinenden Bar auch eine Massage-Ecke. Eigentlich fehlte nur noch das Meer zum richtigen Karibik-Feeling. Na, und vielleicht auch etwas die Zeit.
Auf jeden Fall eine willkommene Alternative zu den inzwischen doch etwas abgehobenen Strandbars an der Spree (trotz befremdlichem 1 Euro Eintritt); und die Musik ist auch besser.
Und wie es gerade Mode ist, so hat auch diese Location ein eigenes Blog.
Bahnhof Friedrichstraße
(Von unten…)

Keller

Und nein: Das ist nicht mein Wohnzimmer!
Teufelsberg

Eigentlich nicht meine Gegend, aber das könnte sich ändern.
Staatsmacht

Ein Spaziergang im Regierungsviertel.
Denkmalschutz

Na dann…
Abendhimmel über Tempelhof

Spaziergang am Sonntag

(In der Gegend um Neusäss.)
Wiesn 2006

Erste Impressionen vom Junggesellenabschied (nein, nicht meiner!) auf der Wiesn (außerhalb von Bayern nennt man das “Oktoberfest”). Wenn ich wieder in Farbe sehen kann, gibt’s vielleicht mehr. Nur schnell soviel: Es ist wirklich kaum zu glauben, wozu Menschen imstande sind. Zivilisation ist doch ein recht allgemeiner Begriff.
Zauberwald
…und es gibt Brandenburg
Samstag Nachmittag. In den Straßen und auf den Plätzen tobt das Leben. Fast alle Geschäfte haben geschlossen, der Döner-Stand hat keine Döner und ein Vogel kackt mir aufs T-Shirt. Eine liebenswerte Stadt.

Und da gibt es doch auch dieses so treffende Lied von Rainald Grebe…
Fast um die Ecke
Ein Besuch in Köpenick – Wendenschloss ist immer wieder schön.
Wenn da nur nicht diese (mit öffentlichen Verkehrsmitteln) fast zweistündige Anreise (inkl. Fährverbindung in Grünau) wäre…

Arbeiten in Augsburg
Nicht ganz meine Welt, diese Bürozeiten von 9 bis na, sagen wir im Schnitt 18:30 Uhr. Von mir aus könnte man es ruhig etwas später angehen lassen, aber hier habe ich nicht die Spur einer Wahl. Und bei gefühlten (?) 45° im Büro ist das Arbeiten auch kein ungetrübtes Vergnügen.
Schön ist aber die Aussicht…

…auf das Bier und den Wein am Abend!
Sonntag (2)

Ein Sonntag am See hat fast den gleichen Erholungswert wie eine Woche Urlaub, ist aber viel billiger.
(Warum kostet ein Tram-Ticket in Potsdam eigentlich nur 1,60 Euro (inkl. Restaurantempfehlung vom Fahrer) und in Berlin 2,10 Euro (ohne Service)? Und warum war mir die schöne Innenstadt bislang nicht bekannt?)


