Neulich auf der Behmbrücke
Eine klare, kalte Winternacht, eine Digitalkamera und ein Gorillapod. Was will man mehr? (Wenn man weiß, dass es nicht mehr weit ist, zum nächsten Espresso.)
Mauerpark

Chillen im Mauerpark – auf diese Idee kamen am Sonntag auch noch ein paar andere.
So viel Schönheit…
…und so viel Kälte.

Kleiner Spaziergang
…durch die Augsburger Altstadt.

Alles ziemlich übersichtlich - das hat durchaus seinen Reiz. Und an einem Sonntag wie diesem so gut wie ausgestorben, auch das ist reizvoll.
Phänomen Wiesn

In unseren Regionen wird das Münchner Oktoberfest ja eher belächelt. Ist man aber mal hier, bekommt das Ganze eine kaum eigentlich nicht erklärbare Eigendynamik. Es ist überfüllt, viel zu teuer, dekadent und wirklich nicht gut für die Gesundheit.
Was man aber nicht leugnen kann: ab einem gewissen Zeitpunkt macht es Spaß. Das kann am Bier liegen, oder an den eigenartig zurecht gemachten Menschen (Männer wie Frauen), die in fremdartig anmutenden Gewändern unterschiedlicher Prägung, aber stets gleicher Machart auftreten (es sei denn, es handelt sich um Besucher aus Australien), oder an der sich in überschaubar regelmäßigen Abständen wiederholenden Musik der Zeltkapelle. Oder an diesem nicht erklärbaren Wiesn-Effekt, der einen selbst die Strapazen von An- und Abreise vergessen macht, sowie die Heiserkeit am nächsten Tag.
Na, ein Mal pro Jahr geht das.
Bötzows Keller
Am vergangenen Wochenende, dem (bundesweiten) Tag des offenen Denkmals, lockte uns eine Führung in die alte Bötzow Brauerei an der Prenzlauer Allee.

Alte Industriegelände haben immer einen gewissen Reiz. Leider hatte ich keine Kamera zur Hand und musste mit dem Handy vorlieb nehmen. Motive gab es genug, sowohl in den oberirdischen Gebäudeteilen, als auch in den Kellergewölben. Ist schon beeindruckend, was der olle Bötzow da geschaffen hat.
Den Rest des Tages verbrachten wir ähnlich spektakuär mit Kunst im Milchhof und Helden des Alltags in der alten Kongresshalle.
Waldfest Tegernsee

Warum das Waldfest in Tegernsee am Tegernsee Waldfest heißt, weiß ich nicht. Mit Wald hatte es nicht viel zu tun. Eher mit Bier, Semmln und Würschtn. War aber ganz nett. So eine Art Mini-Oktoberfest.
(Und attraktiv sind sie schon, diese Dirndl.)
Nachtschloss

Deutlich nach der Geisterstunde ist noch Musik in der Nachbarschaft zu vernehmen. Es ist kalt auf dem Vorplatz und der leichte Nieselregen lässt mich das umso deutlicher empfinden.
Der Gedanke ans warme Bett wird dadurch nur noch schöner.
Museumspark Rüdersdorf

Also, viel los war da ja nicht, als wir neulich dem Museumspark Rüdersdorf einen Besuch abstatteten. Genau genommen waren wir so ziemlich die Einzigen auf dem recht großen Gelände. Interessant war es trotz vielfach unleserlicher, abblätternder oder bereits abmontierter Hinweisschilder. Besonders gut gefallen hat mir die Kransammlung – schon wegen der Idee, Kräne zu sammeln.

Mehr dazu in der Wikipedia.
Ruine

Sie sind da!

Gesehen heute in Nauen.
Windobjekt
Völlig geräuschlos, mit vielen Achsen und immer neuen Formen, dem Wind gehorchend und doch einzigartig. Eine Skulptur zwischen Erde und Himmel. Diesem Spiel könnte ich stundenlang zusehen.
Zu finden im Britzer Garten, der für zwei Euro Eintritt so eine Mischung aus Sanatoriumspark und Disney Land darstellt. Dafür gibt’s dann Kurkonzert, Liegewiese, Teich und Terrasse. Alles nett und adrett.
Prenzlauer Berg
Während eines Kiezspaziergangs werden Erinnerungen an Zonen-Gaby wach:
So richtig hat man es im Ostteil der Stadt wohl noch immer nicht verstanden.
Potsdamer Schlössernacht

Für die Potsdamer Schlössernacht wurden laut Website bereits am Vorverkaufstag, dem 9. Dezember 2006 (!) in nur 110 Minuten alle 32.000 Tickets verkauft. Das allein mag vermitteln, welchen Eindruck das Spektakel in den vergangenen Jahren wohl hinterlassen hat.
Für mich war es das erste Mal und die erste positive Erfahrung dabei war, dass das Parken auf dem BuGa-Parkplatz inklusive Shuttle-Service kostenlos war. Respekt!
Ich war schon lange nicht mehr in Sanssouci, konnte mich aber noch vage an den einen oder anderen Ort auf dem Gelände erinnern. Nicht jedoch an die enorme Weitläufigkeit, der es letztlich auch zu verdanken ist, dass die 32.000 Besucher zwar deutlich wahrnehmbar waren, dabei aber nicht eingeengt wirkten.
Musikalisch wurde viel geboten. Chöre, Solisten verschiedener Art, Theater und Orchester waren zahlreich vertreten und vor den eindrucksvollen (und abends herrlich beleuchteten) barocken Kulissen zu bewundern. Insgesamt eine angenehm entspannte Atmosphäre.
Zweitverwertung
Nette Idee: Aus Parkhausflächen werden Strandbars.
Nicht, dass es heute ein besonders anstrengender Tag gewesen wäre, aber ein guter Grund zum gepflegten Abhängen findet sich ja gewöhnlich leicht. Und jetzt gibt es auch noch einen relativ neuen Ort dafür: Deck5. Entdeckt durch einen Beitrag im Hauptstadtblog (coole Fotos übrigens!).
Zum Angebot gehört neben einer gut besetzten und dennoch leicht überfordert erscheinenden Bar auch eine Massage-Ecke. Eigentlich fehlte nur noch das Meer zum richtigen Karibik-Feeling. Na, und vielleicht auch etwas die Zeit.
Auf jeden Fall eine willkommene Alternative zu den inzwischen doch etwas abgehobenen Strandbars an der Spree (trotz befremdlichem 1 Euro Eintritt); und die Musik ist auch besser.
Und wie es gerade Mode ist, so hat auch diese Location ein eigenes Blog.


