Heute Morgen

…beim Versuch, zur Ladenöffnung um 8 Uhr eines der Medion Lifetabs bei Aldi zu ergattern…

Ich war Nr. 6 in der Schlange, es gab aber nur 4 Geräte. :-(

Bauarbeiten

Occupy Wallstreet Berlin

Ich bin hochgradig verärgert – und irgendwie froh, dass ich damit nicht ganz allein bin. Seit Jahren schon ärgere ich mich über Werbung von Banken und Versicherungen, weil sie typischerweise das Gegenteil von dem versprechen, was sie dann tatsächlich leisten. “Wie machen den Weg frei”, “Unterm’ Strich zähl ich” und so… :-)

Inzwischen hat das Ganze aber Dimensionen erreicht, die man getrost als bedrohlich bezeichnen kann. Es betrifft ganze Staaten, vielleicht sogar größere Konstallationen. Und das Schlimmste: Niemand scheint zu wissen, wie es eigentlich genau dazu kam und was man jetzt dagegen tun muss. So weit hätte es nie kommen dürfen. Ein klares Versagen derer, die darauf hätten Acht geben müssen: Die Politik. Denn das weltweite Finanzsystem zu durchschauen, kann man keinem “einfachen” Bürger zumuten. Dafür haben wir Experten, Abgeordnete, Minister. Sollte man denken. Blöd nur, dass die scheinbar auch nicht so genau wissen, worum es eigentlich geht. Und das wieder freut diejenigen, die ebenso prächtig wie skrupellos daran verdienen. Das macht mich wütend. Kein Geld für Bildung, aber Milliarden (unser Steuergeld!) zur Rettung von Banken, die sich mit spekulativen Finanzprodukten oder noch abenteuerlicheren Gebilden verzockt haben. Die Macht hat sich hier eindeutig in die falsche Richtung verschoben. In meiner Wahrnehmung hat die Politik entweder nicht das Wissen oder nicht das Interesse, die Dinge substantiell zu ändern. Stattdessen wird versucht, mit zweifelhaften Mitteln (sind doch letztlich auch nur ungesicherte Bürgschaften, oder?) Löcher zu stopfen, die absehbar von Mal zu Mal größer werden.

Wenn man also Banken retten muss, damit das System selbst überleben kann, warum dann nicht gleich auch die Regeln ändern? Ich bin kein Experte, aber es muss doch eine Regulierungsmöglichkeit geben, die Spekulation mit (potentiellen) Steuergeldern, also auch das Risiko dessen, zu verbieten. Da erscheint mir der Vorschlag von Gabriel, die Banken in Geschäfts- und Investmentbanken zu zerschlagen, zunächst recht plausibel. Vermutlich wird das nicht ganz ausreichen, es wäre aber mal ein Anfang. Vielleicht.

Irgendwo habe ich es mal aufgeschnappt: “Nicht die Krise ist das Problem, die Banken sind es.”

So. Genug gekotzt für heute.

[Update, ein paar Stunden später...]

Na geht doch…: Politiker erklären Banken zum Staatsfeind

Forget Praying!

Aus gegebenem Anlass…

Tegel Airport

Ich hätte schon wieder Lust… :-)

Verurteilt

Im Namen des Volkes.

So schnell wird man zum Justizopfer…

Das Amtsgericht Tiergarten hält es aufgrund der Zeugenaussagen der Polizisten für zweifelsfrei erwiesen, dass ich im Sommer letzten Jahres mit dem Fahrrad eine rote Ampel überfahren habe. Dass ich an der fraglichen Stelle auf dem Bürgersteig gefahren bin, ließ sich nicht beweisen.

Zum Glück ging es nur darum!

Spaziergang im Schnee

Bei -7° am Mauerpark…

Anti-AKW Demo in Berlin

Also das mit dem Atomausstieg, den die Bundesregierung 2002 beschlossen hat, habe ich wohl gründlich missverstanden. Ich dachte immer, etwas so Wichtiges würde gelten und Bestand haben. War ja schließlich ein Gesetz (AtomG). Dass man soetwas nur aufgrund der Begehrlichkeiten aus der Energie-Lobby einfach so kippen kann, macht mich wütend. Schon diese mehr oder weniger offensichtlich gekaufte Mehrwertsteuervergünstigung für die Hotelbranche war mindestens ärgerlich, hatte aber längst nicht diese Tragweite. Man muss sich tatsächlich fragen, ob erst wieder etwas passieren muss. Tschernobyl ist wohl doch zu lange her…

Die heutige Großdemonstration in Berlin zeigte zumindest, dass ziemlich viele Menschen gegen diese Pläne zur Laufzeitverlängerung sind. Ob das in Regierungskreisen jemanden interessiert, werden wir sehen.

Foto von der Anti-AKW Demo am 18.09.2010 in Berlin, (c) Michael Bartos

Rot gesehen

Nein, nicht ich, aber unsere Ordnungshüter.

Dabei war ich schon etwas überrascht, als der Beamte mit der Kelle auf mich zeigte und nicht auf den PKW, der mich kurz zuvor beim Überholen mit seinem Außenspiegel fast vom Fahrrad geholt hätte.

Im Moment weiß ich gar nicht, worüber ich mich mehr aufregen soll. Darüber, dass ich fälschlich des Überfahrens einer roten Ampel beschuldigt wurde und deshalb eine Anzeige kassiert habe, oder weil es mindestens 14 (!) schwer beschäftigte Beamte benötigte, um diesen Irrtum zu begehen. Kein Witz: Zwei Ordnungshüter, die mehr oder weniger genau beobachteten, welcher Radfahrer (nur um die ging es nämlich bei dem “Einsatz”) vielleicht gegen die Straßenverkehrsordnung verstößt (und damit wir uns richtig verstehen: dagegen ist ja im Prinzip nichts einzuwänden), einer, der die vermeindlichen Übeltäter aus dem Verkehr zieht und mindestens 11 weitere Uniformträger, die auf Kundschaft warten.
Ich bin nicht ganz sicher, aber ich hege den Verdacht, dass man wenigstens einen Teil der Leute sinnvoller einsetzen könnte.

Mal sehen, wie nun meine Chancen stehen, aber ohne Anwalt wird das wohl nicht gehen. – Na, ich habe ja auch sonst nichts zu tun…

Nazi-Blockade vor der Haustür

Live von der Webcam:

Watch live streaming video from 1mainazifrei at livestream.com

Die Ereignisse lassen sich per Twitterwall ganz gut verfolgen.

Update: Zweitweise haben bis zu 120 Leute die Live-Übertragung verfolgt. Das beste aber: Die Blockade-Aktionen waren erfolgreich!

Winterspaziergang in Weißensee

Collage Spaziergang in Weißensee

Ach das…

Na ja, das ist mir eigentlich nur so passiert. Nichts Besonderes. Ich kann auch gar nichts dafür. Manches nimmt eben einfach so seinen Lauf…

Und das ist dann daraus geworden.

Winter

Winter in BerlinBrrrrr…..

Aber irgendwie mag ich diesen Turm.

Herbst in Pankow

Herbst_2009

Also, Pankow sieht insgesamt natürlich etwas anders aus, aber im Botanischen Garten von Pankow geht es recht beschaulich zu.

“Nur” Ignoranz?

Stellen wir uns mal vor, wir fahren Auto. Es ist dunkel und regnet. Wir fahren durch eine Baustelle, also recht langsam. Gleisarbeiten für die Tram auf der Gegenspur. Ärgerlich, aber nun mal nicht zu ändern. Vor uns eine Frau auf dem Fahrrad. Entgegen dem weit verbreiteten Klischee fährt sie mit Licht. Nicht genügend Platz, um an ihr vorbei zu fahren. Wir halten ausreichenden Abstand, aber der Frau scheint es unangenehm zu sein, den Verkehr zu behindern. Plötzlich gerät sie, als sie offenbar versucht, uns etwas Platz zum Überholen zu machen, mit dem Vorderrad in die Gleise. Das Rad bleibt sofort stehen und sie stürzt schwer. Wir können gerade noch ausweichen.

Was machen wir nun? Anhalten und sehen, ob sie Hilfe benötigt oder Gas geben und schnell weg?

Letzteres hielt der Fahrer dieser keinesfalls erfundenen Szene wohl für angemessen und machte sich aus dem Staub ohne zu sehen, ob vielleicht ernsthaft etwas passiert ist.

Kaum zu glauben.

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