Rot gesehen

Nein, nicht ich, aber unsere Ordnungshüter.

Dabei war ich schon etwas überrascht, als der Beamte mit der Kelle auf mich zeigte und nicht auf den PKW, der mich kurz zuvor beim Überholen mit seinem Außenspiegel fast vom Fahrrad geholt hätte.

Im Moment weiß ich gar nicht, worüber ich mich mehr aufregen soll. Darüber, dass ich fälschlich des Überfahrens einer roten Ampel beschuldigt wurde und deshalb eine Anzeige kassiert habe, oder weil es mindestens 14 (!) schwer beschäftigte Beamte benötigte, um diesen Irrtum zu begehen. Kein Witz: Zwei Ordnungshüter, die mehr oder weniger genau beobachteten, welcher Radfahrer (nur um die ging es nämlich bei dem “Einsatz”) vielleicht gegen die Straßenverkehrsordnung verstößt (und damit wir uns richtig verstehen: dagegen ist ja im Prinzip nichts einzuwänden), einer, der die vermeindlichen Übeltäter aus dem Verkehr zieht und mindestens 11 weitere Uniformträger, die auf Kundschaft warten.
Ich bin nicht ganz sicher, aber ich hege den Verdacht, dass man wenigstens einen Teil der Leute sinnvoller einsetzen könnte.

Mal sehen, wie nun meine Chancen stehen, aber ohne Anwalt wird das wohl nicht gehen. – Na, ich habe ja auch sonst nichts zu tun…

Nazi-Blockade vor der Haustür

Live von der Webcam:

Watch live streaming video from 1mainazifrei at livestream.com

Die Ereignisse lassen sich per Twitterwall ganz gut verfolgen.

Update: Zweitweise haben bis zu 120 Leute die Live-Übertragung verfolgt. Das beste aber: Die Blockade-Aktionen waren erfolgreich!

Winterspaziergang in Weißensee

Collage Spaziergang in Weißensee

Ach das…

Na ja, das ist mir eigentlich nur so passiert. Nichts Besonderes. Ich kann auch gar nichts dafür. Manches nimmt eben einfach so seinen Lauf…

Und das ist dann daraus geworden.

Winter

Winter in BerlinBrrrrr…..

Aber irgendwie mag ich diesen Turm.

Herbst in Pankow

Herbst_2009

Also, Pankow sieht insgesamt natürlich etwas anders aus, aber im Botanischen Garten von Pankow geht es recht beschaulich zu.

“Nur” Ignoranz?

Stellen wir uns mal vor, wir fahren Auto. Es ist dunkel und regnet. Wir fahren durch eine Baustelle, also recht langsam. Gleisarbeiten für die Tram auf der Gegenspur. Ärgerlich, aber nun mal nicht zu ändern. Vor uns eine Frau auf dem Fahrrad. Entgegen dem weit verbreiteten Klischee fährt sie mit Licht. Nicht genügend Platz, um an ihr vorbei zu fahren. Wir halten ausreichenden Abstand, aber der Frau scheint es unangenehm zu sein, den Verkehr zu behindern. Plötzlich gerät sie, als sie offenbar versucht, uns etwas Platz zum Überholen zu machen, mit dem Vorderrad in die Gleise. Das Rad bleibt sofort stehen und sie stürzt schwer. Wir können gerade noch ausweichen.

Was machen wir nun? Anhalten und sehen, ob sie Hilfe benötigt oder Gas geben und schnell weg?

Letzteres hielt der Fahrer dieser keinesfalls erfundenen Szene wohl für angemessen und machte sich aus dem Staub ohne zu sehen, ob vielleicht ernsthaft etwas passiert ist.

Kaum zu glauben.

Bunte Pillen

Bunte PillenKein Witz: Mit diesem illustren Häufchen pharmazeutischer Elaborate hat sich meine Apotheke für eine verpatzte Lieferung entschuldigt.

Na vielen Dank auch, aber so krank war ich gar nicht.

(“Orthomol immun” hieß das Zeug.)

4 Jahre!

Vier Jahre bartos.de Blog, aber leider gerade keine Zeit zum Feiern. Bald wieder mehr. Hoffentlich.

Berlin, Berlin…

BerlinText

Habe ich es schon erwähnt? Meine Zeit in Augsburg, es waren immerhin 9 Monate, ist inzwischen vorüber. Seit gut einem Monat wohne ich wieder fest (also mit eigener Wohnung und richtig gemeldet und so) in Berlin. Dieses Mal als Ossi im Prenzlauer Berg. Wer hätte das gedacht? King Fisher als Zoni. Aber ich wollte es so. Zeit für einen Wechsel. Und so übel ist es gar nicht in der SBZ. (Hier gibt’s noch gelbe Straßenlaternen!)

Eigentlich wollte ich aber die Augsburger Zeit in einer Art Fazit resümieren, nur kommt es mir bereits vor, als wäre das alles eine Ewigkeit her. Deshalb vielleicht (und gleichermaßen zur Sicherheit) nur so viel: Es war eine wundervolle Zeit mit vielen neuen Erfahrungen, jeder Menge neuer Leute, interessanten Projekten, amtlichen Gelagen, folglich redlichen Kopfschmerzen, brennenden Gartengrills, schönen Gesprächen ;-), sportlichen Highlights, Biergärten, unvergesslichen Ausflügen in die für den Stadtmenschen eher beängstigende Natur und vor allem dem tief empfundenen Dank an alle, die mir einen so warmen Empfang in der Fremde bereitet haben!

Ich freue mich jetzt schon auf den nächsten Besuch – voraussichtlich am übernächsten Wochenende!

Schwerter zu Pflugscharen

Brutkasten bei Manufactum

Nistkasten bei Manufactum

Endlich mal eine sinnvolle Verwendungsmöglichkeit. Jetzt im neuen Manufactum-Katalog.

[via mr94]

Fernweh?

bahnchaos_sw_450

Immer wieder auf eine ganz besondere Art reizvoll, obwohl ich der Bahn sonst nicht viel abgewinnen kann. Aber Bahngleise stehen auf verklärte Weise für Reisen, Ferne, Abschied, Abfahrt, Neugier und Ankunft – und erst danach für Verspätung, Fahrscheinautomat, unfreiwillige Komik, Bahngewerkschaft, Mehdorn, Mitropa Bord-Bistro, Reklamation und Schienenersatzverkehr.

Mauerpark

Mauerpark

Chillen im Mauerpark – auf diese Idee kamen am Sonntag auch noch ein paar andere.

Gefühlte 1000 Wohnungen

Collage Wohnungen

Wohnungssuche in Berlin: Gefühlte 1000 Treppen, 1000 Straßen, 1000 Makler, 1000 Kieze, 1000 Kompromisse, 1000 kleine Badezimmer, 1000 Mitbewerber.

Das kann doch nicht so schwer sein. Also nochmal. Gesucht werden:

3 Zimmer (einzeln begehbar, oder 2 Zimmer plus große Wohnküche), ca. 80 m², Altbau mit Parkett/Dielen, Balkon/Terrasse, kein EG, möglichst hell und ruhig in spannender Lage Prenzlauer Berg, Friedrichshain, Kreuzberg oder Mitte. Das muss doch für 800 € (+/-) zu finden sein. Am liebsten natürlich provisionsfrei!

Bei Erfolg spendier’ ich ein Eis.


Tapfer

Schneegloeckchen

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