iTunes – Was mache ich nur falsch?
Dass ich nicht der allergrößte Fan von iTunes bin, ist vielleicht bekannt und hauptsächlich dadurch begründet, dass man es verwenden muss, wenn man ein iPhone besitzt. Zur Musikverwaltung würde ich es nicht einsetzen wollen, aber es ist nun mal die vermeintlich “einfachste” Art, Musik auf das mobile Telefon zu übertragen. Solange sich diese Musik auch auf dem gleichen Rechner befindet, ist das auch erträglich. Was aber, wenn die Dateien auf einem NAS oder einem Netzwerklaufwerk liegen?
Kein Problem, dachte ich. Einfach Datei/Ordner hinzufügen wählen oder das (entfernte) Verzeichnis per Drag&Drop auf die iTunes Bibliothek ziehen und dann macht er schon. Tut er auch. Es dauert aber vermutlich Wochen, die ca. 25.000 Titel einzulesen. (Wohl gemerkt: iTunes verwaltet nur einen Link auf die Datei. Die Daten werden nicht kopiert.) Nach 10 Stunden hatte iTunes gerade mal 4.222 Titel eingelesen. Zum Vergleich: Das Microsoft MediaCenter kam mit den gleichen Daten in ein paar Minuten zurecht und hat dabei sogar noch ein paar fehlende Cover geladen.
Zudem ließ sich iTunes kaum noch bedienen, nachdem der Teil-Import fertig war. Jeder Klick braucht ewig, bis die Software reagiert. Und das auf einem recht neuen Rechner mit i7 Prozessor.
Und dann ist da noch diese Sache mit der “Bestimmung der Informationen zur unterbrechungsfreien Wiedergabe”. Diese Prozess benötigt pro Titel 5 bis 8 Sekunden. Wow!
Ist iTunes einfach so lahm, oder habe ich eine ganz wesentliche Sache nicht verstanden?
Panorama vor dem Reichstag
Ein kleines Experiment: 12 sich überlappende Fotos wurden von dem kostenlosen Tool “Microsoft Image Composite Editor 1.33″ (via Golem) inklusive Helligkeitsanpassung automatisch zu einem Ganzen zusammengesetzt:
Weitere Bilder von diesem Tag in der Galerie…
Dieses Mal alles doppelt
Vor ein paar Monate lief es ganz ähnlich: Ich habe das neueste iTunes-Update eingespielt und nach der nächsten Synchronisierung des iPhones waren alle wiederkehrenden Termine um einen Tag verschoben. Gestern das gleiche Spiel mit der neuen Version 9.1 – nur dieses Mal habe ich all diese Termine doppelt im Outlook-Kalender. Und offenbar gibt es dafür noch keine Lösung.
Habe ich schon mal erwähnt, dass ich dieses iTunes hasse?
Back to life
Endlich, nur 23 Tage nach dem schriftlich angekündigten Termin habe ich nun meinen DSL-Anschluss. So ein Umzug scheint die Logistik der beteiligen Firmen noch immer zu überfordern. Klar. Kommt ja auch bestimmt echt selten vor. Und der fast 10-minütige Einsatz so eines Telekom-Technikers muss sicherlich aus diesem Grund auch mindestens 12 Wochen im voraus geplant werden. (Dabei kann es dann schon mal vorkommen, dass der Kunde nicht über das Zeitfenster informiert wird, zu dem mit dem überaus schwierigen Einsatz zu rechnen ist.) Vermutlich schafft so ein hoch motivierter Experte auch nur einen Kunden pro Tag, was den enormen Vorlauf und bei Nichterscheinen die 3-Wochen-Frist bis zur Findung eines neuen Termins erklärt. Muss ganz schön brummen, dieses Geschäft. Glückwunsch!
Kein Netz
Ich merke gerade, wie abhängig ich vom Telefon bin. Ohne Netz lässt es sich verdammt schwer verabreden.
Gezwitscher
Früher fand ich Twitter ja doof. Also habe ich es nach einem kleinen Test viele Monate einfach ignoriert. Vor ein paar Wochen habe ich mich dann erinnert, dass da ja noch ein Konto existiert und es reaktiviert. Seit dem macht es richtig Spaß. Komisch, dass mir das nicht früher auch so ging. – Da muss man wohl erst reinwachsen.
Vielleicht hängt es aber auch damit zusammen, dass es inzwischen eine ganze Reihe nützlicher WordPress-Plugins gibt. Stellvertretend sei hier die noch recht neue TweetSuite (hier entdeckt) genannt. Feine Sache.
Neues Outfit

Altes WordPress Design
Es wurde Zeit für einen Designwechsel. Mehr als 3 Jahre lang hat das alte “neat”-Theme gehalten; nun wurde es im Zuge des Upgrades auf WordPress 2.7 Zeit für etwas Neues.
Ich hoffe, es gefällt!
Bis alles so ist, wie ich es haben will, wird aber wohl noch etwas Zeit vergehen. Für CSS-Änderungen brauche ich immer etwas länger. :-)
Vorratsdatenspeicherung
Bei Golem gibt’s ein paar nützliche Hinweise, wie man der Datensammelwut unserer geschätzten Behörden entgehen kann. Zwar nicht ganz ohne Aufwand, dafür aber legal. Und nicht nur dann empfehlenswert, wenn man seinen Sommerurlaub in einem pakistanischen Trainingslager buchen will. Wer seine Privatsphäre schützen will, findet hier einige hilfreiche Links.
tumblr.
Wieder was Neues.
Ich hab’ mich mal angemeldet: bartos.tumblr.com. Vielleicht ganz praktisch für Unterwegs.
Mal sehen.
[via passe.par.tout]
Wetterbericht
Wenn es nach der iPhone-Wettervorhersage gegangen wäre, müsste ich an diesem Wochenende jeden Tag nass geworden sein. Yahoo sollte mal den Provider wechseln!
So einfach?
Also, wenn es stimmt, was ich gerade gelesen habe, dann muss man nur hinreichend Content zu den folgenden Begriffen produzieren und schon verdient man sich dumm und dämlich (eine ausreichende Zahl von Besuchern mal vorausgesetzt).
Na, dann fangen wir doch mal an:
1. Detekteien
Da geht es schon los. Mein Erfahrungsschatz beschränkt sich hier auf Detektiv Rockford – Anruf genügt, mit James Garner in der Hauptrolle. Aber immerhin: Der war mit so ziemlich allem vertraut, was man sich in der Branche so vorstellen kann. Auffinden von Personen, Beschattungen, Aufdeckung von Ehebruch, Mord, Erpressung und so weiter.
2. Anwälte und Kanzleien
Oh ja, ein weites Feld! Immer wieder und selten gerne. Inzwischen hat sich da einiges an eigener und miterlebter Erfahrung angesammelt. Von Arbeitsrecht über Patentrecht, Mietrecht, GmbH-Recht, Wettbewerbsrecht, Urheberrecht und Steuerrecht bis zu Strafrecht. Alles zusammen mit den üblichen Attributen wie Abmahnungen, Unterlassungserklärungen, Gerichten, Vorladungen, Pfändungen, etc.
Besonders schön fand ich immer die eidesstattlichen Erklärungen.
3. Kredite und Kreditinstitute
Hm, soll ich da jetzt den Zinssatz meines zuletzt aufgenommenen Tilgungskredites nennen? Den müsste ich erst heraus suchen.
4. Private Krankenkassen
Also, ich bin bei der Mannheimer Versicherung und damit auch ganz zufrieden – bis auf die Beiträge, aber das ist bei den anderen wohl auch nicht besser. Auf jeden Fall bieten die alles, was man so braucht. Pflegeversicherung, Zahnersatzversicherung, Einzelzimmer, Krankenhaustagegeld und einiges mehr. Immer in der Hoffnung, es möglichst nicht zu benötigen.
5. Schönheit / Lifestyle / Mode
Voll mein Bereich! Niemand verbringt mehr Zeit in den Boutiquen, Parfümerien und Schuhgeschäften der Stadt als ich. Niemand weiß besser, wie man sich kleidet, wohin man abends geht (und wie) und wohin danach (und wann) und niemand hat einen besseren Modegeschmack als ich. Na, außer vielleicht mein Mitbewohner V.
Zu den Plätzen 6 bis 10 vielleicht später mal. Jetzt warte ich erstmal auf den monetären Erfolg.
Eliza 2.0
Für 4,95 Euro pro Session hilft (vielleicht) der MindMentor. (Eigentlich ein fairer Tarif für einen Online-Therapeuten.) Angeblich ist “er” spezialisiert auf Familien-, Beziehungs- und Motivationsprobleme, Stress, Schlaflosigkeit, Konflikte und vieles mehr.
Vielleicht ist eine rein elektronische Natur dabei sogar ein Vorteil. Bei Gelegenheit werde ich da mal vorbei schauen. Oder hat da schon jemand Erfahrung?
Die Roboter kommen
Zunächst mal: Das Museum für Kommunikation ist in prächtigen Räumen untergebracht. Allein dieser Umstand lässt auf eine interessante und spannende Präsentation schließen.
Leider weit gefehlt. Sowohl die permanente Ausstellung mit Telefonen und Briefkästen aus alten Zeiten, als auch die aktuelle Roboter-Show sind insgesamt recht enttäuschend.
Da wäre zunächst mal die Schatzkammer im Untergeschoss, auf die wir schon am Eingang hingewiesen wurden.
Es ist schon schwer erklärbar, weshalb die Blaue Mauritius so gut versteckt werden muss, aber auch die Anordnung der insgesamt 17 “Schätze” im dunklen Gewölbe führt dazu, dass man leicht ein paar davon übersieht. Wenn man sich jedoch mal für eine der Säulen entschieden hat, ist die Präsentation recht gelungen. Man muss aber erst direkt vor dem Objekt stehen, damit es beleuchtet und beschrieben wird. Es genügt also nicht, die Schatzkammer zu entdecken. Auch die einzelnen Schätze wollen gesucht und gefunden werden.
Die drei Roboter im Lichthof sind die eigentliche Attraktion. Am Auffälligsten der gelbe, der immer dem roten Ball hinterher läuft. Eine Information darüber, ob er ihn optisch wahrnimmt und deshalb folgt, oder ob vielleicht ein Sender im Ball steckt, fehlt leider. Egal. Den anwesenden Kindern macht es trotzdem Spaß.
Irgendwo im ersten Obergeschoss befindet sich eine Sammlung von Telefonen, Anrufbeantwortern und so Zeugs. Leider recht verstaubt und größtenteils in unerreichbarer Höhe montiert. Mit Mühe habe ich in ca. 4 Meter Höhe mein erstes C-Netz Telefon entdeckt. Aber ich fürchte, nur wenn man mal eines besessen hat, kann man es im Rahmen dieser Ausstellung identifizieren. Schade. Aber auch zu C-Netz, D-Netz, Iridium (Zeitraum, Anwendung, Nutzer, Vor-/Nachteile, etc.) o.a. fehlte jede Beschreibung. Man muss schon wissen, was man da sieht.
Fax, Bildtelefonie, Funk und andere Kommunikationstechniken waren völlig unterrepräsentiert oder fehlten ganz (oder ich habe sie übersehen). Und das waren nur die technischen Kommunikationswege. Was ist mit Rauchzeichen, Fahnen, Brieftauben oder Lichtsignalen? Wie kommunizieren Tiere? Und gab es nicht auch mal so etwas wie Pager? Mir ist da zum Beispiel noch Scall in Erinnerung.
Und dann gibt es da noch den metaphysischen Bereich, zum Beispiel Telepathie. Und die Suche nach bislang unbekannten Kommunikationsformen. Da ist SETI und zahlreiche andere Projekte. Nichts davon ist erwähnt. Ohne hier werten zu wollen, aber wenigstens eine Erwähnung gehört m.E. in eine umfassende Ausstllung. Ein Museum für Kommunikation sollte das leisten.
Im zweiten Obergeschoss gab’s ein paar Internet-PCs. Na toll. Und dann eine Roboter-Sammlung, die so aufregend war wie ein Damen-Doppel in der Kreisliga. Nichts, was man nicht schon mal gesehen hätte. Ein Teil davon sogar außer Betrieb oder ohne erklärende Hinweise.
Dazu die üblichen Fotos (mittels Diaprojektor(!) an irgendeine Wand geworfen) und/oder Filmausschnitte: Metropolis, Westworld, Blade Runner, Star Wars, Terminator.
Auch meine nicht nur in Bezug auf Ausstellungskonzeptionen fachkundige Begleiterin war den Tränen nahe.
So, und jetzt schaue ich mir nochmal Silent Running an.
Werkstück

Ein Teil dessen, was ich produziere, läuft hier. Irgendwo hier. Unsichtbar, unfassbar, beliebig reproduzierbar. Viele Stunden, Tage, manchmal Monate Arbeit – und doch nichts zum Anfassen; kein Rohstoff wurde verwendet, kein Gegenstand geschaffen.
Manchmal ist das ein ganz komisches Gefühl.
Blue Screen am Savignyplatz
Kurzer Stromausfall, und dann beim Vorbeilaufen ein Farbton auf dem Bildschirm, der mir bekannt vorkam.
Immerhin weiß ich jetzt, dass die Fahrscheinautomaten unter Windows NT 4.0 (SP 6) laufen und mit 128 MB RAM ausgestattet sind.
Sicherlich eine ungemein nützliche Information.
(Ob chkdsk fehlerfrei beendet wurde, habe ich nicht mehr abgewartet. Zu müde.)



