Zufall?

Amazon BuchtitelSeit einigen Wochen bekomme ich immer wieder den selben Buchvorschlag in der Amazon-Werbebox rechts unten auf dieser Seite: Die Rentner-WG. – Das kann doch kein Zufall mehr sein…

Wenn es jemand gelesen hat, bitte ich um eine kurze Rezension in den Kommentaren. Vielleicht schaue ich dann auch mal ‘rein.

(Und spätestens mit diesem Posting werde ich den Titel wohl nicht mehr los.)

In einem Atemzug…

Barack, Pete und Achim.
Noch Fragen?

Gefahr durch Blasen?

Unfreiwillig komisch:

Blas-phemie

[Quelle]

Terror-Problem gelöst!

Spiegel-Artikel

Das wär’s doch: Terror-Anschläge planen, ankündigen, sich dazu bekennen und sie dann einfach ausfallen (oder verhindern) lassen. Die Medienwirkung ist erreicht und niemand muss sterben.

Die Roboter kommen

Zunächst mal: Das Museum für Kommunikation ist in prächtigen Räumen untergebracht. Allein dieser Umstand lässt auf eine interessante und spannende Präsentation schließen.

Leider weit gefehlt. Sowohl die permanente Ausstellung mit Telefonen und Briefkästen aus alten Zeiten, als auch die aktuelle Roboter-Show sind insgesamt recht enttäuschend.

Da wäre zunächst mal die Schatzkammer im Untergeschoss, auf die wir schon am Eingang hingewiesen wurden.
Es ist schon schwer erklärbar, weshalb die Blaue Mauritius so gut versteckt werden muss, aber auch die Anordnung der insgesamt 17 “Schätze” im dunklen Gewölbe führt dazu, dass man leicht ein paar davon übersieht. Wenn man sich jedoch mal für eine der Säulen entschieden hat, ist die Präsentation recht gelungen. Man muss aber erst direkt vor dem Objekt stehen, damit es beleuchtet und beschrieben wird. Es genügt also nicht, die Schatzkammer zu entdecken. Auch die einzelnen Schätze wollen gesucht und gefunden werden.

Die Roboter kommen - Ausstellung im Museum für KommunikationDie drei Roboter im Lichthof sind die eigentliche Attraktion. Am Auffälligsten der gelbe, der immer dem roten Ball hinterher läuft. Eine Information darüber, ob er ihn optisch wahrnimmt und deshalb folgt, oder ob vielleicht ein Sender im Ball steckt, fehlt leider. Egal. Den anwesenden Kindern macht es trotzdem Spaß.

Irgendwo im ersten Obergeschoss befindet sich eine Sammlung von Telefonen, Anrufbeantwortern und so Zeugs. Leider recht verstaubt und größtenteils in unerreichbarer Höhe montiert. Mit Mühe habe ich in ca. 4 Meter Höhe mein erstes C-Netz Telefon entdeckt. Aber ich fürchte, nur wenn man mal eines besessen hat, kann man es im Rahmen dieser Ausstellung identifizieren. Schade. Aber auch zu C-Netz, D-Netz, Iridium (Zeitraum, Anwendung, Nutzer, Vor-/Nachteile, etc.) o.a. fehlte jede Beschreibung. Man muss schon wissen, was man da sieht.
Fax, Bildtelefonie, Funk und andere Kommunikationstechniken waren völlig unterrepräsentiert oder fehlten ganz (oder ich habe sie übersehen). Und das waren nur die technischen Kommunikationswege. Was ist mit Rauchzeichen, Fahnen, Brieftauben oder Lichtsignalen? Wie kommunizieren Tiere? Und gab es nicht auch mal so etwas wie Pager? Mir ist da zum Beispiel noch Scall in Erinnerung.

Und dann gibt es da noch den metaphysischen Bereich, zum Beispiel Telepathie. Und die Suche nach bislang unbekannten Kommunikationsformen. Da ist SETI und zahlreiche andere Projekte. Nichts davon ist erwähnt. Ohne hier werten zu wollen, aber wenigstens eine Erwähnung gehört m.E. in eine umfassende Ausstllung. Ein Museum für Kommunikation sollte das leisten.

Im zweiten Obergeschoss gab’s ein paar Internet-PCs. Na toll. Und dann eine Roboter-Sammlung, die so aufregend war wie ein Damen-Doppel in der Kreisliga. Nichts, was man nicht schon mal gesehen hätte. Ein Teil davon sogar außer Betrieb oder ohne erklärende Hinweise.
Dazu die üblichen Fotos (mittels Diaprojektor(!) an irgendeine Wand geworfen) und/oder Filmausschnitte: Metropolis, Westworld, Blade Runner, Star Wars, Terminator.

Auch meine nicht nur in Bezug auf Ausstellungskonzeptionen fachkundige Begleiterin war den Tränen nahe.

So, und jetzt schaue ich mir nochmal Silent Running an.

Das Wetter

Warum interessiert mich das Wetter eigentlich gar nicht, wenn es von Claudia Kleinert präsentiert wird?

(Dabei stehe ich sonst gar nicht auf Blondinen…)

unfinish!

DEATH BEFORE DISKO von Herwig Weiser auf der TRANSMEDIALE.07 in Berlin

Einen besseren Titel hätte man für die transmediale.07 kaum finden können. Nicht, dass ich da Experte wäre – genau genommen war es mein erster Besuch dieser Reihe, aber was dort präsentiert wurde, war aus meiner Sicht weder spektakulär noch visionär. Kein neuer Aspekt, der nicht schon mal hinterfragt wurde. Nichts, was man nicht schon mal so oder so irgendwo gesehen hätte.
Kritik? Ja, aber behutsam – aber auch das haben wir alles schon tausend Mal gehört.

“Death Before Disko” von Herwig Weise (Bild oben) zum Beispiel (wobei “Deaf Before Disko” vielleicht treffender wäre): Na gut, da macht so eine Maschine komische Geräusche und blinkt dabei. Auch wenn es sich dabei um Datenströme aus der Weltraumforschung handelt, die audiovisuell umgesetzt wurden, soetwas hat es alles schon gegeben. Jede Lichtorgel kann das – mehr oder weniger. Aber schön sieht sie aus, die Maschine.

“Still Living” (Antoine Schmitt) ist auch so ein Fall. Eine Art Powerpoint-Animation auf mehreren Bildschirmen. Frieder Nake kann sowas besser.

TAKEN von David Rokeby auf der TRANSMEDIALE.07

Oder “Taken” von David Rokeby (Bild oben): Kameras beobachten das Publikum und projezieren Schnappschüsse mosaikartig auf einen Teil der Wand. Im anderen Teil werden automatisch selektierte Personen (jedenfalls, wenn die Mustererkennung funktioniert; sonst erscheint ein scheinbar willkürlicher Bildausschnitt) gezeigt und mit einem zufgällig gewählten Titel überschrieben. (Bei mir stand plötzlich “disinterested” da…)
Na gut, die Idee ist ganz lustig und augrund der großen Projektionsfläche wirkt das Werk auch recht gut. Neu ist das aber auch nicht, jeder (amerikanische) Flughafen setzt diese Techniken ein und jeder weiß das. Vor 10 20 Jahren hätte ich womöglich gestaunt.

Aber vielleicht habe ich das alles auch einfach nicht verstanden.

Mal sehen, ob die nächste transmediale “trivial” heißt.

Lost in Translation

»Hatten deine Eltern keine Zeit für dich, oder warum sitze ich jetzt hier?«

Bemerkenswert.

Kein Eintrag bei Wikipedia?

MrRenz hat ein Problem: Er hat keinen Eintrag in der Wikipedia und ist auch bei YouTube nur im Abspann eines Videos zu finden. Darüber beklagt er sich in einem Song, der wiederum zur Lösung seines Problems beitragen könnte.

Musikvideo: Adobe Flash Player (Version 9 oder höher) wird benötigt um dieses Musikvideo abzuspielen. Die aktuellste Version steht hier zum herunterladen bereit. Außerdem muss JavaScript in Ihrem Browser aktiviert sein.

Mal sehen wie lange es dauert, bis dieser Link hier ein Ergebnis bringt:
http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Stefan_Renz

Rumsfeld

Irgendwie war er ja doch ganz schön talentiert…

Rave Satellite

Pressluftmusik. Hardcore. Alter Schwede!
(Moderiert von Marusha.)

Trackback

Zwei Stunden Trackback von Spreeblick auf Fritz sind gerade zuende gegangen.

Als Nichtradiohörer bin ich das ja vielleicht einfach nur nicht gewohnt, aber ich fand es ziemlich anstrengend. Erst dachte ich, ich schalte mal das Radio ein und arbeite nebenbei weiter an meinem Projekt. Sonst höre ich beim Programmieren ja auch manchmal Musik. Aber dann die erste Hürde: Auf der Trackback-Seite gibt’s einen Live-Chat. – Und die Nachrichten flitzten nur so durch das (viel zu kleine) Fenster. Zum Glück kam jemand auf die Idee, einen IRC-Kanal zu eröffnen. Da ging’s zwar nicht langsamer, aber etwas geordneter zu. Das Problem entwickelte sich damit jedoch weiter: Jetzt mussten neben dem Verfolgen der Sendung plötzlich zwei Kanäle beobachtet werden. Dazu wollte man sich ja vielleicht auch über die Chat-Teilnehmer informieren und deren Blogs besuchen. Und die der in der Sendung genannten. Und dabei immer mal wieder einen Blick auf die Webcam werfen. Vielleicht auch ein paar neue Kommentare lesen. Und natürlich die gespielten (freien!) Songs runterladen. Zum Beispiel diesen. Dabei aber immer die Unterhaltung(en) im Chat verfolgen.

Richtig Arbeit, dieses Radiohören…

Insgesamt aber eine gut gelungene erste Sendung. Ich bin gespannt auf die (vermutlich komprimierte) Podcast-Fassung, denn eigentlich, um ehrlich zu sein, Samstag Abend zur Primetime vor dem Radio sitzen…? Wo es da draußen doch so viele Bars und Restaurants gibt…

Nicht alle waren Mörder

Nicht alle waren Mörder

Premiere im Delphi Filmpalast.

Ein Fernsehfilm nach Erinnerungen (und dem gleichnamigen Buch) von Michael Degen. Regie und Drehbuch: Jo Baier.

Ein bewegender Film über Zivilcourage in einer Zeit, die für spätere Generationen wohl kaum fassbar bleiben wird. An verschiedenen Stellen habe ich mich an Erzählungen meiner Eltern und Großeltern erinnert. Hier wurden sie visualisiert. Unbedingt ansehen! Am 1. November im Ersten.

Danke, JR, für die Einladung!

Goethe umsonst

Nicht ganz uneigennützig möchte ich kurz erwähnen, dass seit gestern der Download-Shop der Zenodot Verlagsgesellschaft online ist. Da gibt es nun fast alle Bände der Digitalen Bibliothek als Download-Version zu einem günstigen Preis. Ungekürzt und konsequenterweise ohne Versandkosten!

ScreenshotUnd das Beste: Der Band “Johann Wolfgang Goethe: Werke” steht nach der Registrierung kostenlos zur Verfügung!

(Und jetzt bitte nicht wieder die alte Diskussion über den Sinn oder Unsinn von Büchern in digitaler Form aufwärmen! Diese Bibliothek wurde geschaffen für Menschen, die Bücher lesen!)

Eine Suche nach “Berlin” führt zum Beispiel zu diesem Ergebnis:

Deine Größe, Berlin, pflegt jeder Fremde zu rühmen;
Führt der Weg ihn zu uns, stutzt er, so klein uns zu sehn.

[Goethe: [Xenien und Votivtafeln]. Goethe: Werke, S. 1953
(vgl. Goethe-BA Bd. 2, S. 508)
http://www.digitale-bibliothek.de/band4.htm ]

Zenodot Mini-Banner

Herr Lehmann

Der Film gehört zu meinen Favoriten. Einer der wenigen, die ich im Kino gesehen habe (und das will was heißen!). Herzergreifend, sentimental, irrewitzig, todtraurig und wunderschön.
Ich war 23, als die Mauer gefallen ist, also etwas jünger als Herr Lehmann im Film, aber der Zeitgeist ist auch in meiner Wahrnehmung wunderbar getroffen.

Meine Lieblingssprüche:

“Die treffen sich da alle an der Weltzeituhr. – Weltzeituhr. Wat wolln die im Osten eijentlich mit na Weltzeituhr?”

Und:

“Ah ja. Informatiker nennt man die jetzt also.”

Dabei fällt mir ein, dass ich mir jetzt unbedingt noch den Soundtrack besorgen muss!

[Nachtrag]

Wenn ich mich richtig erinnere, hatte der Film seine Premiere im Delphi. Und danach gab es eine coole Premierenparty in der Markthalle Kreuzberg (auch Drehort / Lehmanns Stammkneipe). Ist schon eine Weile her, aber ich erinnere mich an einen sehr lustigen Abend.

Premierenparty "Herr Lehmann"(Und es gibt sogar noch mindestens ein Foto von der Party – auch wenn darauf nicht unbedingt erkennbar ist, dass es sich um genau diese Party handelte.

…So langsam erinnere ich mich wieder. Das war eine ziemlich gute Party!)

Nächste Einträge →