Inauguration Day Live
CNN überträgt Barack Obamas Vereidigung per Live-Stream.

(Und ich schaue zu.)
Phänomen Wiesn

In unseren Regionen wird das Münchner Oktoberfest ja eher belächelt. Ist man aber mal hier, bekommt das Ganze eine kaum eigentlich nicht erklärbare Eigendynamik. Es ist überfüllt, viel zu teuer, dekadent und wirklich nicht gut für die Gesundheit.
Was man aber nicht leugnen kann: ab einem gewissen Zeitpunkt macht es Spaß. Das kann am Bier liegen, oder an den eigenartig zurecht gemachten Menschen (Männer wie Frauen), die in fremdartig anmutenden Gewändern unterschiedlicher Prägung, aber stets gleicher Machart auftreten (es sei denn, es handelt sich um Besucher aus Australien), oder an der sich in überschaubar regelmäßigen Abständen wiederholenden Musik der Zeltkapelle. Oder an diesem nicht erklärbaren Wiesn-Effekt, der einen selbst die Strapazen von An- und Abreise vergessen macht, sowie die Heiserkeit am nächsten Tag.
Na, ein Mal pro Jahr geht das.
3 Jahre
Am 22. August 2005 hat der Spaß begonnen.
Immerhin.
EM Tipps
Diese blöde EM verhält sich gerade gar nicht nach meinen Vorstellungen: Derzeit Platz 10 von 12.
Die offizielle Erklärung

Vor und nach so einem Umzug ist immer viel zu tun. Das kennt jeder. Vorher müssen unzählige Kisten gepackt werden (dieses Mal waren es zusammen etwa 140), man befreit sich von allerlei Ballast, muss aber jedes einzelne Stück, ob alter Schuh, verranzter Schlafsack oder vergilbtes Klassenfoto in die Hand nehmen und anhand mehrdeutiger Kriterien entscheiden, ob das jeweilige Gut den Transport wert ist.
Dann der Tag des Umzugs. Aufstehen um 6h, weil sich die Brigade für 7h angekündigt hat. Die letzten Kleinigkeiten werden verpackt: Bettwäsche, Zahnbürste, Wecker.
Etwa 12 Stunden später ist alles vorbei. Dazu die üblichen Verluste: ein paar Kratzer mehr am Schrank, hier und da fehlt eine Schraube, und hatte ich nicht auch ein paar Pflanzen? (Und hey, wo ist eigentlich die Katze geblieben?) – Alles nicht so schlimm. (Und das mit der Katze war nur Spaß! – Aber wo der Wels aus dem Aquarium geblieben ist, bleibt bis heute rätselhaft.)
Wohnungsübergaben sind ja bekanntlich auch immer so ein Thema – hier kann ich aus prozesstechnischen Gründen noch nicht viel vermelden. Nur so viel: Wir nehmen’s sportlich. :-)
Nun, dies sollte auch nur als offizielle Erklärung für die recht lange Blogpause dienen.
Berlin Hei-Jo
Das Schöne am Berliner Karneval sind die menschenleeren und autofreien Straßen.

(Hier die Schlüterstraße kurz vor dem Kurfürstendamm heute Mittag.)
2008

43 Mio. Euro Jackpot
Wenn hier ab morgen nichts mehr gepostet wird, bin ich wohl erstmal auf den Bahamas.
100 Jahre Eckener Oberschule
Am Wochenende war ich beim “Ehemaligen-Treffen” meiner alten Penne. Im Vorfeld habe ich mir nicht viel dabei gedacht. Ein paar Klassenkameraden hatten ihr Erscheinen angekündigt und – obwohl vormittags – klang es nach einer netten, aber unspektakulären Veranstaltung mit alten Bekannten.
Ich muss zugeben: Es war einiges mehr. Im Jahr 1985 habe ich dort mein Abitur gemacht (ein Jahr später als (fast!) alle anderen aus meiner Klasse; ein Umstand, über den ich jetzt nicht reden will!) und die Schule seit dem bis auf eine unbedeutende Ausnahme zu einem Anlass ohne größere Bedeutung nicht mehr betreten. Auf das Gefühl, nach 22 Jahren wieder durch die Eingangstür zu gehen, war ich nicht vorbereitet. Es war fast alles wie damals. Schon vor der Tür habe ich ein paar Bekannte begrüßt, die rauchend auf dem Bürgersteig standen. Das war schon damals so, wenn auch ein paar entscheidende Stunden früher am Morgen. Auch die Stufen bis ins Foyer sind mir noch wie damals in Erinnerung. Jede einzelne.
Aus sentimentalen Gründen zog es mich zunächst gleich nach links in den Anbau. Dort, in der ersten Etage am Eck befand sich damals der Informatik-Raum mit dem Terminal, das per “Akustik-Koppler” mit dem DSS (Dialog-System-Süd) der FU verbunden war. Heute ist das ein normales Klassenzimmer mit einem Mobiliar, das sich seit dem so signifikant verändert hat, wie die Hausnummer. Die gleichen Stühle, Tische und Tafeln. Ich hatte zwar mit nichts anderem gerechnet, war aber trotzdem überrascht.
Auch meine anschließenden Streifzüge durch alle Etagen der Schule bestätigten den Eindruck: Praktisch keine Veränderungen. Weder in Aufteilung, noch in Ausstattung oder Funktion. Selbst die Farbe an den Wänden ist die Gleiche. Es war fast wie eine Zeitreise.
Auch der Humor scheint sich in den Jahren kaum verändert zu haben, wie der Hinweis an der Tür zum Physikraum, der leider abgeschlossen war (früher war er aber dort, glaube ich – so sehr oft war ich jedoch nocht da), deutlich macht. Kann aber auch sein, dass das Schild ernst gemeint war. So sicher konnte man sich da nie sein.
Immerhin: Ich habe ein Supporter-T-Shirt gekauft und damit den “Freundeskreis Eckener-Oberschule Gymnasium e.V.” direkt unterstützt. Ich hoffe, die tun das Richtige mit meinem Geld!
Auf jeden Fall war es eine erfrischende Veranstaltung. Bei dem Tempo freue ich mich jetzt schon auf das 200-jährige!
England – Deutschland
Mensch, wie mir die WM fehlt…
IHK Augsburg
Meine mich selbst immer wieder überraschende überregionale Bekanntheit führt gelegentlich dazu, dass ich selbst im Urlaub von offiziellen Stellen zu Vorträgen und Veranstaltungen eingeladen werde, sobald sie Wind von meiner Anwesenheit bekommen. (Verfluchte Presse!) So hatte ich nun auch hier in Augsburg die unerwartete Gelegenheit, mir Berichte einheimischer Unternehmer anzuhören, die beispielsweise Traktoren produzieren (ein in dieser Gegend ein nicht ganz unübliches Vehikel), sich gerne von amerikanischen Firmen kaufen lassen und ihre landwirtschaftlichen Nutzfahrzeuge technisch gerne mit einem Airbus A380 vergleichen. Weiterhin kam ich in den Genuss eines überaus reichhaltigen Buffets, erlesener Weine (der Rosé reichte leider nur bis zum frühen Abend, aber man hatte beim Einkauf auch noch nicht mit mir gerechnet) und ambitionierten musikalischen Darbietungen.

Es war mir ein Vergnügen.
Und vielen Dank für die Kekse!
Kicker-Meisterschaft

Die Zeno-Firmenmeisterschaft läuft.
Nur dumm, dass meine letzte Trainingseinheit viele Jahre (Jahrzehnte?) zurück liegt. Meine Chancen habe ich dem entsprechend eingeschätzt und das erste Match gleich 3:6 und 3:6 verloren. Überraschend konnte ich jedoch das zweite Match in der Gruppe B 6:4 und 6:4 für mich entscheiden. Das dritte ging mit 2:6, 6:3 und 5:5 unentschieden aus.
Bilanz: Ich bin Tabellenzweiter in meiner Gruppe und habe noch ein Spiel vor mir.
Punk vorm Enzian

Während einer Regenpause zum Brote kaufen… Fête de la musique vor dem Enzian mit Alice D. und Leberkäs’-Semmeln bei leichtem Regen.
Gewitter

Endlich habe ich mal einen Blitz fotografiert; und sogar zwei auf ein Mal! Es hat einige Geduld und rund 140 Versuche benötigt; und ist leider etwas verwackelt. Egal, ein Blitz ist ein Blitz ist ein Blitz.
Die Kreuzung Schlüter-/Ecke Goethestraße war danach vollkommen überflutet:

Aus einem nicht genau nachvollziehbaren Grund fand ich das schön.
Durchschnitt
Wie ich gerade auf der re:publica erfahren musste, erfülle ich alle Blogger-Mythen.
Hier noch schnell der Katzen Content:
Paule geht’s nach seiner gestrigen Blasenstein-Operation nun schon wieder einigermaßen gut, aber er ist noch ziemlich genervt von der blöden Kopfbedeckung, die er zu seinem eigenen Schutz tragen muss.


