6. Berliner Kunstsalon

Keine Offenbarung, aber immerhin besser als die Wahlergebnisse: Der 6. Berliner Kunstsalon präsentierte neue und bekannte Kunst im immer wieder attraktiven Ambiente des Humboldt Umspannwerk in der Kopenhagener Straße. Weitgehend unkritisch, aufgewärmte Ideen, nichts wirklich Neues, aber immerhin ästhetisch. Oft. – So zumindest mein Eindruck. Aber sollte das alles sein?
Interessant auch der Kontakt zu den Künstlern oder deren Vertretern: Von gelangweilt und abwesend über genervt, arrogant bis hochmotiviert, informativ und aufdringlich war alles dabei. Das Publikum selbst kam mir nicht anders vor. Vielleicht sollte das mal Thema einer genaueren Betrachtung werden. Merkwürdige Szene.
Regen-Bogen
Genügend Regen gab es ja in den letzten Tagen. Und kürzlich auch einen schönen Regenbogen, der sich wunderbar aus den (derzeit ja nahezu unbefahrenen) S-Bahn-Gleisen erhob.
Über Regenbögen gibt es übrigens eine ganze Menge zu lernen, wie ich gerade im entsprechenden Wikipedia-Artikel erfahren konnte.
Dass Regenbögen zum Beispiel eine wichtige Rolle in den verschiedenen Religionen spielten, ist ja recht leicht nachvollziehbar. Dass sie es aber teilweise auch heute noch tun, finde ich ziemlich irritierend.
Oder dreht sich die Sonne vielleicht doch um die Erde?
War ja alles ganz anders…

Am Sonntag Abend habe ich von Gioconda Belli gelernt, dass das mit Adam und Eva und dem Paradies und so alles ein wenig anders war, als es uns das alte Testament weiß machen will. Verstanden habe ich ihre Version allerdings nur, weil ihr Spanisch auf wirklich beeindruckende Weise von Viola Gabor übersetzt wurde.
Eine wunderbare Lesung in der Kulturbrauerei.
