lab.30
Drei Tage mediale Künste in Augsburg – das 7. Kunstlabor “lab.30” präsentierte elektronische Kunst in Form von Installationen und Klängen. Der Veranstaltungsort abraxas ist zwar öffentlich nicht gerade bequem zu erreichen, aber der Weg lohnte sich.
Bereits das “Fett Mama” getaufte Objekt im Eingangsbereich erregte meine besondere Aufmerksamkeit: Ein umgebauter Kopierer vermischte vom Publikum dargebrachte Bilder und Soundsequenzen zu an Musikvideoclips erinnernde Filmsequenzen, die zeitversetzt über Monitore und Beamer dargestellt wurden. Spannend und sehr ästhetisch.
Insgesamt eine sehr interessante Ausstellung mit tollen Ideen, wenn auch nicht immer ganz neu. Die “Laserluftgitarre” im Dachboden hat Jean Michel Jarre bereits vor Jahren auf seinen Konzerten eingesetzt und das “Plattenspielerkonzert ohne Schallplatten” klang in meinen Ohren nur nach unmotiviert aneinander gereihten Lärmvariationen.
Die Webcam Livestreams aus der Schönhauser Allee oder das “Samplingplong” von Jörg Niehage fand ich da (neben vielen anderen) schon deutlich spannender.
Zumindest die Videoinstallation “Standard Time”, bei der 24 Stunden lang die jeweils aktuelle Zeit in einer großen Holzkonstruktion nachgebaut wird, habe ich schon auf der Transmediale in Berlin gesehen.
Insgesamt eine wunderbare Veranstaltung. Ich hätte mich geärgert, wenn ich sie verpasst hätte!
Kommentare
3 Kommentare zu “lab.30”
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Ich mochte ja auch den Virus Appeel mit seinen blauen Pünktchen.
Hab’ sogar ein Foto davon.
Und manche Pünktchen klebten ziemlich weit oben. ;-)
[...] nasetriefend am Schreibtisch, weil die Arbeit trotzdem nicht warten konnte. Aber Horst und “KingFisher” waren da und berichten ausführlich drüber, was unsereins versäumt [...]