Die offizielle Erklärung

Vor und nach so einem Umzug ist immer viel zu tun. Das kennt jeder. Vorher müssen unzählige Kisten gepackt werden (dieses Mal waren es zusammen etwa 140), man befreit sich von allerlei Ballast, muss aber jedes einzelne Stück, ob alter Schuh, verranzter Schlafsack oder vergilbtes Klassenfoto in die Hand nehmen und anhand mehrdeutiger Kriterien entscheiden, ob das jeweilige Gut den Transport wert ist.
Dann der Tag des Umzugs. Aufstehen um 6h, weil sich die Brigade für 7h angekündigt hat. Die letzten Kleinigkeiten werden verpackt: Bettwäsche, Zahnbürste, Wecker.
Etwa 12 Stunden später ist alles vorbei. Dazu die üblichen Verluste: ein paar Kratzer mehr am Schrank, hier und da fehlt eine Schraube, und hatte ich nicht auch ein paar Pflanzen? (Und hey, wo ist eigentlich die Katze geblieben?) – Alles nicht so schlimm. (Und das mit der Katze war nur Spaß! – Aber wo der Wels aus dem Aquarium geblieben ist, bleibt bis heute rätselhaft.)
Wohnungsübergaben sind ja bekanntlich auch immer so ein Thema – hier kann ich aus prozesstechnischen Gründen noch nicht viel vermelden. Nur so viel: Wir nehmen’s sportlich. :-)
Nun, dies sollte auch nur als offizielle Erklärung für die recht lange Blogpause dienen.
Großstadtschluchten
“Silkroad” heißt die Installation des indischen Künstlers Subodh Gupta (2007), die derzeit in der Galerie BodhiBerlin zu sehen ist.

Dies und viel noch viel mehr in den umgestalteten Industriehallen hinter dem Hamburger Bahnhof, direkt am Spandauer Schiffahrtskanal. Ein Besuch lohnt sich!
