100 Jahre Eckener Oberschule

100 Jahre Eckener-Schule Berlin MariendorfAm Wochenende war ich beim “Ehemaligen-Treffen” meiner alten Penne. Im Vorfeld habe ich mir nicht viel dabei gedacht. Ein paar Klassenkameraden hatten ihr Erscheinen angekündigt und – obwohl vormittags – klang es nach einer netten, aber unspektakulären Veranstaltung mit alten Bekannten.

Ich muss zugeben: Es war einiges mehr. Im Jahr 1985 habe ich dort mein Abitur gemacht (ein Jahr später als (fast!) alle anderen aus meiner Klasse; ein Umstand, über den ich jetzt nicht reden will!) und die Schule seit dem bis auf eine unbedeutende Ausnahme zu einem Anlass ohne größere Bedeutung nicht mehr betreten. Auf das Gefühl, nach 22 Jahren wieder durch die Eingangstür zu gehen, war ich nicht vorbereitet. Es war fast alles wie damals. Schon vor der Tür habe ich ein paar Bekannte begrüßt, die rauchend auf dem Bürgersteig standen. Das war schon damals so, wenn auch ein paar entscheidende Stunden früher am Morgen. Auch die Stufen bis ins Foyer sind mir noch wie damals in Erinnerung. Jede einzelne.
Aus sentimentalen Gründen zog es mich zunächst gleich nach links in den Anbau. Dort, in der ersten Etage am Eck befand sich damals der Informatik-Raum mit dem Terminal, das per “Akustik-Koppler” mit dem DSS (Dialog-System-Süd) der FU verbunden war. Heute ist das ein normales Klassenzimmer mit einem Mobiliar, das sich seit dem so signifikant verändert hat, wie die Hausnummer. Die gleichen Stühle, Tische und Tafeln. Ich hatte zwar mit nichts anderem gerechnet, war aber trotzdem überrascht.

Auch meine anschließenden Streifzüge durch alle Etagen der Schule bestätigten den Eindruck: Praktisch keine Veränderungen. Weder in Aufteilung, noch in Ausstattung oder Funktion. Selbst die Farbe an den Wänden ist die Gleiche. Es war fast wie eine Zeitreise.

SchmierfinkAuch der Humor scheint sich in den Jahren kaum verändert zu haben, wie der Hinweis an der Tür zum Physikraum, der leider abgeschlossen war (früher war er aber dort, glaube ich – so sehr oft war ich jedoch nocht da), deutlich macht. Kann aber auch sein, dass das Schild ernst gemeint war. So sicher konnte man sich da nie sein.


Immerhin: Ich habe ein Supporter-T-Shirt gekauft und damit den “Freundeskreis Eckener-Oberschule Gymnasium e.V.” direkt unterstützt. Ich hoffe, die tun das Richtige mit meinem Geld!

Auf jeden Fall war es eine erfrischende Veranstaltung. Bei dem Tempo freue ich mich jetzt schon auf das 200-jährige!

Kommentare

3 Kommentare zu “100 Jahre Eckener Oberschule”

  1. Beate Paschirbe am 14. Februar 2008 09:59

    Ich wußte leider nichts von dem Jubiläum. Was waren denn für Lehrer da? Greishammer? gibts den noch?
    bin aus dem Abijahrgang 81…

  2. King Fisher am 14. Februar 2008 11:19

    Sicherlich meinst du Grieshammer. (Unter Berücksuchtigung der bereits vergangenen Zeit mag aber auch dieser Name in Betracht kommen.) – Tja, keine Ahnung. Gesehen habe ich ihn nicht, dabei waren doch grüne Oberhemden sein Markenzeichen.

  3. Beate Paschirbe am 14. Februar 2008 11:38

    Natürlich Grieshammer habe mich vertippt.
    danke!

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