Wir tanzten den unsittlichen Fandango

Kennt man, oder?
“Fandango”.
Klingelt’s?
Erste Klassenfete. Anfassblues?!
(Naja, wenn man Jahrgang 1966 +/- ist.)

Der Begriff taucht in einem Song von Procol Harum (=’Fern der Dinge‘, ist aber falsch; “Procul” wäre richtig) auf, aber an den Namen der Band konnte ich mich auch nicht mehr erinnern. “A Whiter Shade of Pale” heißt der Song. (Kürzlich neu interpretiert von Erdmöbel.) Es geht um den spanischen Tanz, der, ähnlich dem Bolero, langsam beginnt und immer schneller und leidenschaftlicher wird.

Auch Queen verwendeten den Fandango in einer Textzeile in ihrem Song “Bohemian Rhapsody”:

»Scaramouche, Scaramouche, will you do the fandango?«

Die Hintergründe erklärt das Damen Conversationslexikon bereits in der Ausgabe von 1834.

Schöne Erinnerungen…

Blue Screen am Savignyplatz

Blue ScreenKurzer Stromausfall, und dann beim Vorbeilaufen ein Farbton auf dem Bildschirm, der mir bekannt vorkam.

Immerhin weiß ich jetzt, dass die Fahrscheinautomaten unter Windows NT 4.0 (SP 6) laufen und mit 128 MB RAM ausgestattet sind.

Sicherlich eine ungemein nützliche Information.

(Ob chkdsk fehlerfrei beendet wurde, habe ich nicht mehr abgewartet. Zu müde.)

Punk vorm Enzian

Enzian

Während einer Regenpause zum Brote kaufen… Fête de la musique vor dem Enzian mit Alice D. und Leberkäs’-Semmeln bei leichtem Regen.

Dächer, die vielleicht die Welt bedeuteten

Vielleicht war es einmal so…

Auf dem Gelände der ehemaligen Schultheiss-Brauerei

Psalmen

Psalm 1

Herr,
wenn du nicht die Liebe bist,
was offensichtlich ist,
wer oder was bist du dann? Und
wozu brauchen wir dich?

Sind wir zu gering, um zu erkennen?
Zu gering, um unsere Stimmen zu erheben,
unseren Geist,
unser Gefühl,
unseren Sinn für das Wahre?
Meinst du, wir würden es nicht erkennen?

Bist du, oh Herr, Hilfe oder Hilflosigkeit,
Nutzen oder nutzlos,
Verkünder oder Verführer?
Und wie sollten wir unterscheiden?
Wie vertrauen?

Psalm 2

Herr,
wir beide sind nur Beobachter in dieser Welt.
Gib’ mir Kraft und die Geduld, dies zu erdulden,
als dass alles Gerede und alle Gebärden zu ertragen seien,
und sich deren Sinn erschließen möge.
Irgendwann.

Immer neue Fragen, neue Konflikte,
neue Prognosen, neue Lösungen,
neue Gespräche, neue Versprechungen,
neue Propheten,
neue Religionen,
neue Götter
und ihre Stellvertreter.
Im Namen der Menschlichkeit,
erkläre endlich, dass das alles nur ein Spaß war!

Und wenn du wirklich helfen willst,
dann hilf, dass die verstanden werden,
die wichtiges zu sagen haben.
Und dass sie es sagen.
Und dass man ihnen glaubt.
- Ha!

Psalm 3

Herr,
preise ruhig meinen Namen
und bewahre,
dass ich weiter ohne dich
und ohne deine Regeln lebe!
Vielleicht hilft das.

Prost.

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SAID kann das besser

Gewitter

Gewitter über Charlottenburg
Endlich habe ich mal einen Blitz fotografiert; und sogar zwei auf ein Mal! Es hat einige Geduld und rund 140 Versuche benötigt; und ist leider etwas verwackelt. Egal, ein Blitz ist ein Blitz ist ein Blitz.

Die Kreuzung Schlüter-/Ecke Goethestraße war danach vollkommen überflutet:

Gewitter - danach...

Aus einem nicht genau nachvollziehbaren Grund fand ich das schön.

Stichelei

“Was ist das?”

“Das sind Mückenstiche.”

“Oh, hat sicherlich furchtbar weh getan und dann gejuckt.”

“Ja, aber ich habe wundervolle Erinnerungen an jeden einzelnen Stich.”

Rauchmelder

Bei Fehlalarm kann man so einen Rauchmelder in der Wohnung auch wunderbar als Wecker einsetzen.

Abwärts…

Abwaerts an Ketten

Ist sicher das Ozon…

Ich bin hundemüde, dabei habe ich gut 10 Stunden geschlafen. Die gefühlten 35° im Büro machen es nicht besser. Antrieb und Kreativität tendieren zum Nullpunkt. Heute nur Bugs. Für neue Features bin ich zu faul. Oder für lange Sätze. Denken wird zur Qual. Alles eine warme, zähe, langsam blubbernde Masse. Dösen auf dem Bürostuhl geht so, ist aber irgendwann unbequem. Gibt’s irgendwo eine Strandbar mit Ventilator, WLAN und Steckdosen?

Keller

Keller
Und nein: Das ist nicht mein Wohnzimmer!

Ablass

Abwasser?

Zeno.org – Die Bibliothek

<EIGENWERBUNG>

Zeno.org LogoEs war ein ganz stiller Start, als am Montag um 17 Uhr www.zeno.org mit nur einem Monat Verspätung online gegangen ist. In den kommenden Wochen und Monaten soll hier die größte deutsche Bibliothek entstehen. Die lediglich 235.563 Artikel und 1.266 Bilder aus den ersten 9 Bänden stellen lediglich einen bescheidenen Anfang dar, der sich Stück um Stück aus Inhalten der Digitalen Bibliothek und anderen Quellen erweitern wird. Immerhin: Kafka-Fans kommen schon mal auf ihre Kosten!

Spannend ist aber auch das Finanzierungsmodell. Zusätzlich zu klassischer Werbung bietet Zeno.org ein Sponsoring Modell, bei dem jede einzelne Seite mit einem “Graffiti” beworben werden kann. (”Graffiti, weil es sich nicht notwendigerweise um Werbung handel muss.) Der erste Sponsor einer Seite kann das sogar kostenlos tun! Weitere Informationen dazu auf den Sponsoring-Seiten.

Wer also etwas zu bewerben hat, ist hiermit herzlich eingeladen!

Und natürlich gibt es auch ein Blog und ein Wiki zum Projekt.

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Teufelsberg

Blick vom Teufelsberg, Berlin
Eigentlich nicht meine Gegend, aber das könnte sich ändern.