Lichterkette
Verspielt, kitschig, aber irgendwie schön…

Selbstversuch
Fertiggericht Linseneintopf mit Würstchen

Dazu ein paar Notizen:
Vorsicht mit dem Deckel! Bei unvorsichtigem Öffnen landet ein Großteil des Inhalts auf der Arbeitsfläche. Das ist aber nicht allzu schlimm. Vor der Mikrowellenbehandlung hat die Masse eine noch recht zähe Konsistenz und lässt sich bequem mit einer Handbewegung wieder zurück in den Becher wischen.
Nach ein paar Minuten bei rund 600 Watt hat sich die zum Schutz vor Spritzern über den Becher gelegte Haube so stark am Boden festgesaugt, dass ich die beiden nur mit Mühe voneinander trennen konnte.
Die begefügte kleine Tüte mit dem Kräuteressig sollte dann ebenfalls behutsam geöffnet werden, wenn man direkten Kontakt mit den Augen vermeiden will.
Fazit: Insgesamt schmeckt das Zeug aber besser, als ich erwartet hatte.
Notizen von damals
Irgendwann mal notiert:
Anstatt ein Buch über das Begehren zu lesen, sollte ich lieber eines schreiben.
Details
Eigentlich wollte ich das Foto löschen, aber ein kleiner Teil davon hat mir gefallen. Das sind wohl Fluch und Segen von Digitalkameras mit einer hohen Auflösung: Man findet auf fast jedem Bild einen Bereich, den man eben gerade nicht löschen will…

Blogroll Update
Eigentlich war es längst überfällig, meine Blogroll zu aktualisieren. Da fehlte zum Beispiel das Blog-Bistro von Herrn Sebas, Rozanas Nakit-Arts und der Heilige Fruchtsalat von Frau Creezy.
Nun muss ich die Links endlich nicht mehr in der History-List des Browsers suchen.
Kekse
Das, meine Damen und Herren, sind Kekse:

Industrie

Jonathan Monk
“Das wird dir gefallen”, sagte meine fachkundige Begleiterin und beförderte mich in das Haus am Waldsee. Und tatsächlich:
Jonathan Monk (geb. 1969 in Leicester, in Berlin lebend) arrangiert, interpretiert oder konterkariert die Kunstwerke anderer auf eine Weise, die einen oft unwillkürlich zum Schmunzeln veranlasst. Unkonventionell mit Konventionen spielend. Und trotz persönlicher Abwesenheit stets präsent, dabei aber angenehm unaufdringlich.
Da ist zum Beispiel ein runder Spiegel, der sich in der Mitte eines Raumes dreht und überraschende Perspektiven bietet.
(Jedenfalls, wenn man richtig steht…)
Irgendwo hängt ein Stück Papier mit dem Text “THERE IS NO REASON FOR ME TO DO THIS”. Und auf einem anderen Bild pinkelt Monk seinen Vornamen in den Sand.
Darauf muss man erstmal kommen. (Das Spektakulärste, das ich auf diesem Gebiet bislang zustande gebracht habe, war es, im Hafen von New Orleans in den Mississippi zu pinkeln, was mir fast eine Nacht im Knast eingebracht hätte.)
Auch interessant: The Unrealised Realised, 2003, 16 mm Farbfilm, 10 Minuten und 38 Fotografien.
(Wenn man nicht dazwischen steht.)

Laser-Projektionen gefallen mir ja fast immer, wenn die Idee gut ist.
Jedenfalls für eine gewisse Zeit, denn oft geht die Darstellung sehr schnell ganz schön auf die Augen.
Die Ausstellung ist noch bis zum 18. Februar 2007 zu sehen.
Manchmal
Manchmal enden Träume vor dem Einschlafen.
Manchmal fährt ein Zug unendlich langsam.
Manchmal ist plötzlich alles anders.
Manchmal ist alles klar.
Manchmal ist alles egal.
Manchmal nicht.
Manchmal ist Amsterdam mehr als nur eine Stadt.
Manchmal sind Risiken unkalkulierbar.
Manchmal hilft es nichts, die eigenen Fehler zu kennen.
Manchmal ist es wohl auch einfach zu spät.
Manchmal nur, hoffentlich!
More Speed


Ganz in Gedanken,
abgelenkt,
das Ziel vor Augen und nicht im Kopf.
Schöne, hässliche Einsamkeit.
Irrlichter tanzen auf nasser Straße.Noch einen Gedanken.
Einen zuviel.
Einen zuwenig.Und einen für alle.
Ich hatte ganz vergessen wie schön es sein kann, nachts durch die Stadt zu fahren.
Billard

Neulich im Salon um die Ecke…
Beobachtungen am Abend
»Je breiter der Gürtel, desto größer die Schnalle.«
Spaziergang am Sonntag

(In der Gegend um Neusäss.)
Berlin – Augsburg
12.30
In der S-Bahn sitzt mir Uma Thurman gegenüber. Die gleichen Augen, der gleiche Blick. Nur mit ihrem Gedächtnis scheint etwas nicht zu stimmen. Sie erkennt mich nicht wieder.
12.52
Der ICE am Hauptbahnhof ist pünktlich; dafür stimmt die Wagenreihenfolge nicht. Ein lustiges Getümmel am Bahnsteig.
13.45
Warum sind Bahnschaffnerinnen immer hässlich?
13.50
Allgemein sind die Frauen in der zweiten Klasse jünger und hübscher.
14.40
Wir passieren Weißenfels. Sieht nett aus. Die 6 Sekunden hat man immer.
15.10
Jena Paradies sieht so gar nicht nach Paradies aus.
15.30
Erst die Hälfte, etwa. Ich kann nicht mehr sitzen. Lesen macht keinen Spaß mehr. Musik hören geht noch. “Klassik Lounge, Werk 4″ – sehr zu empfehlen.
Aber eigentlich würde ich jetzt lieber quängeln! Oder aussteigen. Oder beides.
15.37
Zugdurchsage in gequältem Englisch: “Ladies and Gentlemen, this is Saalfeld.”
Na fein.
16.21
Sonnenuntergang. Und Regen.
Ändert aber auch nichts.
16.36
Noch knapp 2 Stunden.
Ich glaube, ich kenne ein paar von den Leuten, die etwas weiter vor mir sitzen. Namen waren noch nie meine Stärke.
16.54
Im Bamberg fällt das Licht aus. Nur kurz. Immerhin, endlich ist mal was los.
16.56
Der kleine Tim (2) und sein Opa sind eingestiegen und sitzen mir gegenüber. Jetzt ist richtig was los.
Clara
Ach, Clara!


