Wohin im Winter?
Mal angenommen ich wollte auswandern. Nicht, dass ich das innerhalb der nächsten 14 Tage vor hätte, aber von Zeit zu Zeit drängt sich dieser Gedanke immer mal wieder nach vorne. Und genau genommen geht es auch nicht um ein wirkliches Auswandern, sondern viel mehr um eine Überbrückung des Winters. Der Sommer in Berlin ist kaum zu übertreffen, aber die Monate von November bis April (+/-) würde ich doch gerne in einer wärmeren Gegend verbringen.
Nur wo?
Meiner Arbeit kann ich theoretisch überall auf der Welt nachgehen, Strom und ein (möglichst schneller) Internetzugang vorausgesetzt. Die Sprache ist sicherlich ein wichtiges Kriterium. Englisch lässt sich am leichtesten wieder aktivieren. Französisch würde schon viel länger brauchen. Alles andere wäre ein Problem. Und auf folgendes lege ich auch noch Wert:
- Schöne Strände mit Strandbars in regelmäßigen Abständen.
- Ein wenigstens rudimentär nachvollziehbares Rechtssystem.
- Keine Religionspolizei o.ä.
- Die Temperatur sollte nachts nicht unter 20°C fallen.
- Keine Militärdiktatur (es sei denn, ich führe sie).
- Schön wären noch ein paar Förderprogramme, Steuervergünstigungen, zinslose Darlehen, etc.
Bisher habe ich folgende Gebiete ins Auge gefasst:
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Mallorca
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Pro
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Contra
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Jamaica
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Pro
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Contra
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Andere Karibikinsel
(Irgendwelche Empfehlungen?) |
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Pro
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Contra
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Singapur/Hong
Kong/Kuala Lumpur/Saigon o.ä. |
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Pro
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Contra
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Namibia
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Pro
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Contra
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Mittel- oder
Südamerika |
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Pro
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Contra
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Also wohin? Oder gibt es andere Vorschläge?
Und wer kommt mit?
Kommentare
10 Kommentare zu “Wohin im Winter?”
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Wie wäre es mit Australien oder Neuseeland?
Wenn es sich einrichten lassen würde, wäre ich sofort dabei – die haben dort nämlich grad Sommer (und mein Onkel ein Haus *gg*)
Warm im Winter – ich bin dabei! Namibia ist definitiv eine Erkundungstour wert. Und ich habe da noch ein paar Kontakte. Neuseeland macht auch neugierig. Charter doch schon mal einen Flieger.
Da mich ihr Blogmotto so anspricht, geb ich hiermit noch inoffizielle Insiderinfos vorzeitig raus: Ich plane ab 2007 Diktatorin der Malediven zu werden und würde Ihnen einen Bungalow am Strand freihalten?
Dein Onkel hat da ein Haus, Rozana? Darüber reden wir nochmal!
Und, Paula, deine Kontakte sollten wir nutzen. Ich will ohnehin nächste Woche mal mit dem Wirtschaftsminister sprechen. Mal sehen, was da so geht…
Das Bungalow am Strand ist natürlich verlockend, Frau Kopffüßler. Mehr als das! Falls Sie noch etwas benötigen, für Ihren Putsch, lassen Sie es mich bitte wissen.
Am Samstag fahren wir zwei Wochen nach Hurghada in Ägypten. Für Taucher genial, für Nichttaucher langweilig.
Letzten November waren wir auf den Seychellen. Seitdem am liebsten sofort wieder hin. Uneingeschränkt empfehlenswert, wenn auch nicht so billig.
Ich war noch nie da gehört bei mir aber defintiv auf die pro Seite, schliesslich verreist man doch um Neues kennen zu lernen.
Da gebe ich dir 100% Recht, nberlin, wenn es um das Reisen geht, das ‘Neues‘ entdecken.
Aber wenn ich für längere Zeit (also mehr als urlaubsübliche 2-4 Wochen) irgendwo leben und arbeiten will, dann sollte ich das Terrain kennen und wissen, worauf ich mich einlasse, denke ich.
Titel: Nicht Auswandern sondern Umzug in die Karibik
Hallo ich habe hier das richtige für dich.
Die Sehnsucht Deutschland zu verlassen und in einem anderen Land ein Neues Leben zu finden ist groß. Täglich neue Gesetze und noch mehr Regeln, schlechtes Wetter, Arbeitslosigkeit, steigende Steuern und Abgaben sind wohl die Gründe. Den Amerikanischen Traum kennen wir, aber was ist der Deutsche Traum? Es ist wohl das Leben an einem Ort an dem die Sonne scheint, das Meer nicht weit entfernt und es nie kalt wird.
Und so sind viele auf die Kanarischen Inseln, Mallorca, Menorca, Ibiza oder das Spanische Festland gezogen. Wer aber hat schon davon gehört das es ebenso leicht ist mitten in der Karibik 8000 KM von Deutschland entfernt einfach so ein Neues Leben zu finden? Anreisen, Wohnung mieten, Arbeit suchen und das alles ohne Behördliche Genehmigungen.
Frankreich als einziges der 25 EU-Mitgliedsländer hat die meisten Überseegebiete in die EU mitgebracht. Sicher haben Sie schon von Martinique oder Guadeloupe gehört? Zu Guadeloupe gehören noch 12 weitere Inseln. Zwei davon möchte ich besonders hervorheben. Die eine Saint Barthelemy ist wohl die einzige im Karibischen Raum auf der fast nur Personen mit weißer Hautfarbe leben. Tropisch, bunt, sonnig und alles sehr sauber und aufgeräumt wie man es aus Deutschland kennt. Die Insel ist bekannt als ein Urlaubsort der oberen 10.000. In den Wintermonaten treffen dort Persönlichkeiten ein wie Madona, Donald Trump, Amerikanische Filmstars etc. Nur 7000 Einwohner und ein angenehmes Leben! Nur 26 KM entfernt die Insel Saint Martin, auch bekannt als Sint Maarten. Hier leben ca. 400 Deutsche. Man kommt und bleibt einfach! Ist ja ein Teil von Frankreich. Wer eine Arbeit findet der ist Sozialversichert wie in Deutschland. Das besondere, die Franzosen sprechen meißt Englisch und teilweise Spanisch. Wer hier lebt und kein Französisch spricht, der hat keine Verständigungsprobleme. Die Insel lebt von den Amerikanischen Touristen und das Leben ist eine bunte Mischung aus Afrikanischer, Europäischer und Amerikanischer Kultur. Alles bunt zusammengewürfelt. 115 Nationalitäten auf 70 qkm.
Ich möchte hier über diese Möglichkeit informieren weil ich im Oktober 2005 von Dresden nach Saint Martin gezogen bin! Es war nur ein Umzug! Hier gibt es nicht Mal eine Meldepflicht! Man kann sich wieder ein Auto leisten. Keine KFZ-Steuer und der Liter Normalbenzin nur 0,94 €. Angeln ohne Angelschein, Hund ohne Hundesteuer, keine G.E.Z. , mehr Freiheit und niedrigere Kosten! Deutschland ist ja so weit entfernt und man bekommt nur noch im Internet mit was sich in der alten Heimat ereignet!
Grüße aus der Karibik meiner Neuen Heimat
von Anett Wunderlich
Das klingt spannend, Anett. St. Martin kommt mit auf die Liste.
Vielleicht sehen wir uns dort bald!
Vielen Dank ! Im Moment helfe ich gerade 2 Deutschen hier Fuß zu fassen. Und es werden noch mehr folgen! Sonnige Grüße aus der Karibik von Anett