Heizkraftwerk Berlin-Mitte

Heizkraftwerk Berlin-Mitte

(Kurz nach dem großen mächtigen Badabumm.)

Rave Satellite

Pressluftmusik. Hardcore. Alter Schwede!
(Moderiert von Marusha.)

Trackback

Zwei Stunden Trackback von Spreeblick auf Fritz sind gerade zuende gegangen.

Als Nichtradiohörer bin ich das ja vielleicht einfach nur nicht gewohnt, aber ich fand es ziemlich anstrengend. Erst dachte ich, ich schalte mal das Radio ein und arbeite nebenbei weiter an meinem Projekt. Sonst höre ich beim Programmieren ja auch manchmal Musik. Aber dann die erste Hürde: Auf der Trackback-Seite gibt’s einen Live-Chat. – Und die Nachrichten flitzten nur so durch das (viel zu kleine) Fenster. Zum Glück kam jemand auf die Idee, einen IRC-Kanal zu eröffnen. Da ging’s zwar nicht langsamer, aber etwas geordneter zu. Das Problem entwickelte sich damit jedoch weiter: Jetzt mussten neben dem Verfolgen der Sendung plötzlich zwei Kanäle beobachtet werden. Dazu wollte man sich ja vielleicht auch über die Chat-Teilnehmer informieren und deren Blogs besuchen. Und die der in der Sendung genannten. Und dabei immer mal wieder einen Blick auf die Webcam werfen. Vielleicht auch ein paar neue Kommentare lesen. Und natürlich die gespielten (freien!) Songs runterladen. Zum Beispiel diesen. Dabei aber immer die Unterhaltung(en) im Chat verfolgen.

Richtig Arbeit, dieses Radiohören…

Insgesamt aber eine gut gelungene erste Sendung. Ich bin gespannt auf die (vermutlich komprimierte) Podcast-Fassung, denn eigentlich, um ehrlich zu sein, Samstag Abend zur Primetime vor dem Radio sitzen…? Wo es da draußen doch so viele Bars und Restaurants gibt…

Big Red Button

Big Red Button

[via Legatus]

Wohin im Winter?

Mal angenommen ich wollte auswandern. Nicht, dass ich das innerhalb der nächsten 14 Tage vor hätte, aber von Zeit zu Zeit drängt sich dieser Gedanke immer mal wieder nach vorne. Und genau genommen geht es auch nicht um ein wirkliches Auswandern, sondern viel mehr um eine Überbrückung des Winters. Der Sommer in Berlin ist kaum zu übertreffen, aber die Monate von November bis April (+/-) würde ich doch gerne in einer wärmeren Gegend verbringen.

Nur wo?

Meiner Arbeit kann ich theoretisch überall auf der Welt nachgehen, Strom und ein (möglichst schneller) Internetzugang vorausgesetzt. Die Sprache ist sicherlich ein wichtiges Kriterium. Englisch lässt sich am leichtesten wieder aktivieren. Französisch würde schon viel länger brauchen. Alles andere wäre ein Problem. Und auf folgendes lege ich auch noch Wert:

Bisher habe ich folgende Gebiete ins Auge gefasst:

Mallorca
Pro
Contra
  • Man spricht deutsch
  • Kurze, billige Anreise
  • Sehr gute Infrastruktur
  • Gute Küche
  • Im Winter nicht warm genug
  • Ziemlich teuer

Jamaica
Pro
Contra
  • Englisch
  • Gute Infrastruktur
  • Gute Küche
  • Nicht überall "sicher"
  • Nicht ganz billig

Andere Karibikinsel
(Irgendwelche Empfehlungen?)
Pro
Contra
  • Englisch/Französisch
  • Ich war noch nicht da

Singapur/Hong
Kong/Kuala Lumpur/Saigon o.ä.
Pro
Contra
  • Teilweise sehr gute Infrastruktur
  • Gute Küche
  • Sprache/Kultur

Namibia
Pro
Contra
  • Sprache
  • Niederige Kosten
  • Ich war noch nie da

Mittel- oder
Südamerika
Pro
Contra
  • Teilweise gute Infrastruktur
  • Niederige Kosten
  • Ich war noch nie da (bis auf Mexico; da war’s allerdings schön)
  • Sprache

Also wohin? Oder gibt es andere Vorschläge?
Und wer kommt mit?

Henchen mit Kartappel

Henchen mit Kartappel

Spätestens damit können wir die Rechtschreibreform wohl für gescheitert erklären.

Der Retter der Nation

Eigentlich wussten wir es ja schon immer, oder?!

[mehr]

Akrobaten

Akrobaten am SeilNicht ganz ungefährlich ist heutzutage der Job des Malers. Und ob diese Art der Sicherung den üblichen Regeln entspricht, wage ich zu bezweifeln.

Vierte Etage. Das kann schon wehtun.

Immerhin: Das Seil ist ziemlich dick und die beiden scheinen das nicht zum ersten Mal zu machen.

Lange zusehen kann ich dabei trotzdem nicht.

Kran im Fenster

Kran an der Spree

Weinlese 2006

Weinlese 2006

2006 war ein gutes Jahr für unser kleines Weinfeld. Viel Sonne und hohe Temperaturen bis zum Tag der Lese (gestern waren es noch knapp 20°C) haben dafür gesorgt, dass die Trauben viel Fruchtzucker aufbauen konnten. Wir ermittelten ein Mostgewicht von sensationellen 103 Öchsle und einen Ertrag von etwa 100 Liter, die mit zahlreichen Helfern eingebracht wurden.

Gleichzeitig konnten wir den ersten Portow verkosten, ein Portwein-Cuvée der Rebsorte Regent aus verschiedenen Jahrgängen seit 2001, der nicht nur trinkbar ist, sondern auch Spaß macht.

In ein paar Jahren gibt’s Neuen…

Was Tiere so denken…

Wer sich schon mal gefragt hat, was Tiere eigentlich so denken, findet die Antworten gerade bei Frau Martha. Bisher wurden die Geheimnisse dieser Arten gelüftet:

Die Diskriminierung der Vögel in Bezug auf Handyverträge halte ich für besonders erwähnenswert. Hier besteht akuter Handlungsbedarf!

Ich hoffe übrigens noch auf die Erkenntnisse des Schabrackentapirs, des Nackmulls und natürlich der gemeinen Stechmücke.

Recreation

Botanischer Garten Augsburg

Eine kleine Auszeit zwischen den Partys. Hier im Botanischen Garten von Augsburg, den man der Größe nach sicherlich bequem im Begonienhaus des Berliner Pendants unterbringen könnte und dessen “Steinlehrpfad” eigentlich nur ein “Kalksteinlehrpfad” ist. Die Liegewiese am Wasser hatte aber einen gewissen Reiz.

Augsburg bei Nebel

Augsburg bei Nebel

Casanova

Mein absolutes Lieblingsrestaurant in Augsburg heißt “Casanova“. Optisch eine Katastrophe, aber dennoch ein charmanter Laden mit hervorragendem Essen. Ich glaube, hier habe ich vor einiger Zeit auch mein erstes Spritz getrunken.

Neben dem Essen (und dem Spritz!) gibt es aber auch andere Kleinigkeiten, die der Erwähnung wert sind: Es gibt zum Beispiel keine Speisekarte im üblichen Sinn. Die verfügbaren Gerichte stehen auf einer großen Tafel, die vom Personal an den Tisch gebracht und erläutert wird. Ach ja, die Tische. Also das ist so ein Problem. Es gibt nämlich nur drei. Man sitzt also ziemlich eng, steht an der Bar oder irgendwo im Weg herum. Auch zum Essen, wenn es sein muss, aber das scheint niemanden wirklich zu stören. Außerdem ist es Sitte, dass zu späterer Stunde Frauen auf den (wenigen) Tischen tanzen – meist auf unserem, was die ohnehin immer großartige Stimmung noch weiter steigert. Dazu ist das Personal stets darum bemüht, den Namen des Lokals auch zum Programm zu machen. Nicht ohne Erfolg.

Im Casanova...

Und King Fishers Angels sind auch immer da!

Brief in die Zukunft

Vorgestern saß ich noch spät in der Nacht mit V. bei einem Glas Wein. Dabei kam V. die Idee, dass es doch schön wäre, wenn man sich selbst Nachrichten in die Zukunft senden könne.

Zum Beispiel, um Ziele zu überprüfen oder Meinungen, die sich in ein paar Monaten oder Jahren vielleicht geändert haben könnten. Soetwas wie “Bin ich heute in fünf Jahren vielleicht Nichtraucher?”. Die Nachricht, die ich in 10 Jahren erhalten möchte, könnte auch lauten: “Heute, am 12. Oktober 2006, finde ich es toll, in einer WG zu Leben. Das ist nun exakt 10 Jahre her. Hat sich etwas geändert?”

Oder Wetten: “Im Oktober 2006 habe ich mit V. gewettet, dass sich in 10 Jahren niemand mehr an den Begriff »Web 2.0« erinnern wird. Einsatz: 1 Flasche irgendwas”. Termin: 1.10.2016.

Je mehr Wein, umso spannender wurde es. Ein paar Minuten später habe ich die Domain www.brief-in-die-zukunft.de reserviert und mit der Programmierung begonnen. Ganz einfach: Nur eine Eingabemaske und eine Tell-a-Friend-Funktion. Das war’s schon. Nicht schön, aber funktional.

Seit heute ist die Domain verfügbar und mein erster Testeintrag für den 12.10.2007 lautete: “Heute vor einem Jahr hatten V. und ich eine Idee…”.

Wer mag: www.brief-in-die-zukunft.de

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