Austria

Kurzurlaub in Österreich.

Nach einem Kurzbesuch bei Freunden in Augsburg und dem dazu gehörenden Begrüßungszeremonial…

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…hat es uns rund 600 Kilometer weiter in die Steiermark verschlagen. Genauer: Nach Brandlucken. Einen Ort, den selbst das Navigationssystem erst auf Nachfrage kennen wollte. Aber schön ist es hier. Natur pur. Almen, Kühe, Wälder, Ruhe. Besonders letzteres wirkt auf den Großstädter ja eher bedrohlich, aber nach einiger Zeit gewöhnt man sich auch daran.

Alm in Brandlucken

Wir sind mit dem Vorsatz hergekommen, möglichst viel von Nichts zu tun und haben mit diesem Vorsatz bereits am ersten Tag gebrochen, indem wir – ohne festen Vorsatz – eine vierstündige Wanderung nach St. Kathrein unternahmen. Selbstverständlich hat es zwischendurch auch etwas geregnet, aber der erfahrene Outdoor-Spezialist nimmt diese kleinen Launen der Natur ja kaum noch wahr.

Stubenbergsee in der SteiermarkDen Tag 2 haben wir zunächst an einem kleinen See, dem Stubenbergsee, verbracht. Dort gab es neben den üblichen Freizeitangeboten wie Minigolf, Tischtennis, Cart-Fahren (für Kinder bis, sagen wir, 10 Jahre), Schaukeln, Softeisessen, Videokabinen und Tontaubenschießen auch einen Tretbootverleih (1/2 Stunde für 7 Euro).

Das Schicksal wollte es, dass das gemietete Tretboot nur zwei Tretplätze besaß, so dass ich gezwungen war, die ganze Zeit auf der hinteren Sonnenbank zu verbringen.

Der See sollte aber nur eine kleine Ablenkung auf dem Weg zum Tier- und Naturpark Schloss Herberstein sein, das nur ein paar Kilometer entfernt lag.

Der zunächst abschreckende Eintrittspreis in Höhe von 13 Euro (hey, soviel kostet ja schon der Berliner Zoo) erwies sich jedoch als gut investiert. Die gesamte Anlage ist in jeder Hinsicht zu empfehlen, falls es einen mal in diese Gegend verschlagen sollte, was zugegebenermaßen, unplanmäßig äußerst unwahrscheinlich sein mag.

Aber: Sowohl das Schloss, als auch der Tierpark und die eingebetteten Kunstausstellungen (neben der permanenten Ausstellung von rund 30 imposanten Skulpturen von Bruno Gironcoli derzeit auch Fotografien von Rolf Koppel) sind unbedingt sehenswert.

Schloss Herberstein

Tiere in Gefangenschaft sind ja nur allzu oft kein schöner Anblick. Hier hatte ich jedoch den Eindruck, dass mit viel Aufwand ein angenehmes Klima geschaffen wurde. Das “Gehege” der Bisonherde ist vermutlich größer als der gesamte Berliner Zoo, aber viel schöner. Und auch die Geparden müssen nicht debil in irgendeinem Käfig auf und ab gehen, sondern erfreuen sich weitläufiger Landschaften mit viel Abwechslung und guter Musik.

Viele Arten können sich sogar frei auf dem Gelände bewegen. Darunter einige Affenarten, wie zum Beispiel auch der Mensch – der jedoch spätestens um 19h das Areal zu verlassen hat, was in Österreich aber wohl ohnehin empfehlenswert ist, denn in vielen Restaurants schließt die Küche bereits um 20 Uhr. Für uns ist das, gelinde gesagt, gewöhnungsbedürftig.

Und im nächsten Posting berichte ich vielleicht von der wunderschönen Stadt Graz. Aber nur vielleicht.

Kommentare

Ein Kommentar zu “Austria”

  1. Dani am 30. August 2006 20:39

    Sieht nach der Augsburger Lokalität Casanova aus ;-) Und meine Schwipp-Schwägerin, hab ich in Live schon länger nicht gesehen ;-)))
    LG, Dani

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