Absinth
Das war vielleicht ein Wochenende! Besuch von außerhalb. Aus Augsburg (das liegt da irgendwo in Bayern und hat sich wohl mit Hilfe einer Laune der Bürokratie das Kfz-Kennzeichen “A” erschwindelt). Ein Arbeitswochenende, aber nicht ganz ohne Fun-Faktor. Dazu gehörte zum Beispiel das bereits genannte Essen. Ganz besonders aber auch der Rest dieses Abends, den ich mit J. im Hefner beim Absinthtrinken ausklingen lies – und zwar auf die Sibirische Art:
Der Absinth wird im Glas mit einem Schuss Limettensaft angereichert, was den Anisgeschmack etwas reduziert, und anschließend sofort angezündet. Die entstehenden Dämpfe werden mit einem Cognacglas aufgefangen und anschließend mittels Strohhalm möglichst in einem Zug inhaliert. Direkt darauf wird der Absinth ausgetrunken. Diese Prozedur wird wiederholt, bis einer der Beteiligten umfällt. Hölle!
Inzwischen kann ich zwar wieder in Farbe sehen, bin aber noch etwas wacklig auf den Beinen.
Kommentare
2 Kommentare zu “Absinth”
Schreibe einen Kommentar




Oh..my.. GOD!
Der kleine unterpriviligierte Mediziner in mir schlägt schockiert die Hände über dem Kopf zusammen! Alkohol INHHALIEREN?!? Nein. Wirklich besser nicht.
Und ich erinnere mich an einen Abend in einer winzigen schlecht belüfteten Küche, an dem die Herren der WG auf den Trichter kamen die Muscheln doch besser gleich in reinem Weißwein zu kochen, und zwar heftig. Als ich zufällig dort auftauchte, waren die zwei schon ziemlich angeschlagen und wunderten sich, wie denn das anginge, schließlich habe man nichts getrunken … ;))
Da brauche ich mich ja nicht wundern, wenn ich keine Antwortmails mehr bekomme… tss tss tss ;-)