Pizza Point
Zwei Stunden und zweiunddreißig Minuten lang kann ich jetzt noch schreiben, wenn ich der Batterieanzeige meines neuen kleinen Begleiters trauen darf. So lange werde ich aber hoffentlich nicht auf meinen Mitbewohner warten müssen.
Ich sitze im Pizza Point, einem kleinen, eigentlich nichteinmal wirklich gemütlichen Laden bei uns um die Ecke. Wie üblich haben wir uns per Messenger mit dem Kürzel “21pp” hier um 21 Uhr verabredet. Der Pizza Point hat aber gegenüber anderen Läden folgende Vorteile: Erstens, er liegt am nähesten (wenn man mal vom Ajanta absieht; und ich glaube, sogar zum Pascarella ist es weiter), zweitens macht er die (zweit-)beste Pizza der Stadt, drittens kostet es nicht die Welt und viertens bekommt man auch zu später Stunde noch etwas zu essen (und damit meine ich nicht 21h). Insgesamt eine Menge Pluspunkte, für die man in geübter Toleranz auch die oft ausgesprochen scheußliche Musik inkauf nimmt. – Oh, er kommt…
Ein paar Stunden, eine Pizza “Point”, mehrere Gläser Chadonnay und einen Grappa (aufs Haus) später liege ich im Bett und stelle fest, dass ich gar nicht mehr weiß, was ich eigentlich schreiben wollte.
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